Akelei

( Aquilegia vulgatis L.)

Familie der Hahnenfußgewächse.

Elfenschuh, Glockenblume, Goldwurz, Liebfrauen-Handschuhblume

  

                             

Mai - Juni ,   an Berghängen

                      

 

Sommer bis Herbst

                 

Verwendet werden Samen und Pflanze

 


           

Eine bis 60 - 80 cm. hohe Stängelblume, mit einer dunkelblauen Glockenblüte.

Aus 5 Fruchtknoten entwickeln sich vielsamige Balgfrüchte. Sie ist in Eichen - und Buchenwäldern zu finden.

 


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Vor der Blüte gesammeltes Kraut wird verwendet bei Augenschwäche , Menstruationsbeschwerden u. Weißfluß. Das ganze Kraut in Branntwein angesetzt ergibt ein Mittel gegen Ausschläge. Wurde auch bei Leber- und Gallebeschwerden eingesetzt.

                             

keine Anwendung

 

 

Die Pflanze findet heute, wegen Ihrer Giftigkeit, kaum noch Anwendung, von einer Selbsttherapie ist abzuraten.

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte:

In Weißwein gesotten ergibt es eine wirkungsvolle Medizin gegen Leber- u. Milzverstopfung, Wassersucht und  öffnet verstopfte Nieren. Bereitet man aus 10 g. Droge und ½ Liter Wasser einen Tee , erhält man ein Gurgelmittel gegen Halsentzündung und Mundfäule bei Kindern. Kocht man die Blätter in 3 Teilen Wein und einem Teil Wasser, erhält man eine Mischung gegen Leberverstopfung, Leibschmerzen und Gelbsucht. Harntreibend ist diese Mischung außerdem.

 


Tinktur :

500 Gramm Akelei in 1 Liter 68% Alkohol ( Weingeist ). Die Flasche 14 Tage in die Wärme gestellt  und dann abfiltern. Dieses ergibt eine gute Tinktur gg. Leber- und Gallenleiden. Dosierung :   alle  3  Stunden  20 Tropfen auf Zucker.

 


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