Augentrost

( Euphrasia officinalis, E. rostkoviana )

Familie der Braunwurzegewächse

Milchdieb , Spöttlich, Hirnkraut, Zahnwehkräutl, Augendienst, Ausgenblust, Gibinix, Ausgenzieger, Ausgenblümli, Heideln, Heinzele, Hirnkraut, Hungerblümli, weiße Leuchte, Milchschelm, Milchtötteln, weißes Ruhrkraut, Tageleuchte, Ziegerkraut

 

                           

Juli - Oktober

                        

Juli - Oktober

                  

Blätter

 


 

          

Ein weichbehaarter Stängel, bis 15 cm hoch. die Blätter sind eiförmig und am Rande gesägt. die Blüte weiß bis violett.


 

                             

Der Tee wird verwendet bei Augenkatarrh, Augenverschleimung, triefenden und verklebten und entzündeten Augen. Gegen Magenbeschwerden und Gelbsucht.Husten und Heiserkeit. Kopfschmerzen. Bei Anfälligkeit für Erkältungen, Schnupfen, geschwollene Halsdrüsen. Appetitlosigkeit. 

Als Dosierungsanleitung werden 2,5 – 3 g ( 2 Teel. ) pro Tasse Wasser genannt.

Es können 2 – 3 Tassen pro Tag getrunken werden. Süßen mit Honig ist möglich.  

In der Homöpathie gegen Augenentzündungen, Lichtscheu, Flecken der Augen, Schwären, Tränen, Stottern, scherer Zunge.

 

                           

Waschungen

  

 

der Tee kann als leicht giftig betrachtet werden. Auch sollten Augenwaschungen mit dem Tee nicht erfolgen, wenn man anderweitige Möglichkeiten hat, da die Gefahr für die Augen durch Schwebeteilchen doch recht hoch ist. Augenerkrankungen gehören in die Hand des Arztes.  

  

Iridoidgycoside z.B. Euprhosid und Aukubin, Gerbstoffe, Bitterstoffe und ätherisches Öl

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

Lowers Augenwasser  : 60 g. Augentrost, 50g. rotes Rosenwasser, 4 g. fein gepulverte Aloe, und 125 g Bleizucker  werden gut vermischt und vor einer Anwendung gut geschüttelt. Aber auch hier gilt : Dies ist einNotfallmedikament, wenn nichts anderes zur Verfügung ist.

 

  

Aus Kräuterbüchern Augentrost ist ein Hauptmittel für blöde und dunkle Augen.

Antike Autoren beschrieben das Kraut nicht.

Erst in den Kräuterbüchern des 16 Jahrhunderts wird die Pflanze genannt. Dort galt sie als Augenheilmittel, zur Stärkung des Gedächtnisses und als Mittel gegen Gelbsucht.


blühendes Augentrostkraut