Bäder und Wasseranwendungen

Die Heilkraft des Wassers war schon weit vor der Zeit der Kelten, der Römer und Griechen bekannt. Bäder mit einer medizinischen Wirkung können heute weit aus einfacher angewendet werden, diese Möglichkeit wird aber leider noch zu spärlich genutzt. Hier sind einige der wichtigsten  Teil -, Sitz -,  und Vollbäder aufgeführt.

 

 


Grundlagen

 

 

Es werden folgende Badewassertemperaturen unterschieden :

 

1 Kalte Bäder                      15 - 20 °C.

2 Halbkalte Bäder              21 - 25 °C.

3 Lauwarme Bäder            28 - 30 °C.

4 Warme Bäder                  34 - 36 °C.

 5 Heiße Bäder                    37 - 40 °C.

 

Es werden folgende Bäder und Waschungen unterschieden :

 

1 . Das Vollbad :

Hier geht man von einem Bad mit 200 Liter Wanneninhalt aus. Die

angegebenen Vollbäder sind also immer auf diese Wassermenge

berechnet. Wenn die Temperaturen nicht gesondert angegeben sind,

oder sich aus der Art des Bades ( Heißes Bad etc. ) ergeben, sind hier

immer WARME BÄDER ( 34 - 36 °C. ) gemeint bei denen die

Badedauer 20 Minuten beträgt.

Heiße Bäder sollten von herzkranken Personen nicht, oder nur nach

Absprache mit dem Arzt angewendet werden.

               

 

 

2 . Das Sitzbad :

Hier sind Bäder gemeint, bei denen der Wasserstand oberhalb

der Nieren endet. Um Nierenerkrankungen vorzubeugen sollen die

Nieren immer mit dem Badewasser bedeckt sein. Die Badedauer beträgt,

wenn nicht anders angegeben, immer 20 Minuten. Nach dem Bad nicht abtrocknen sondern einen Bademantel umlegen und für 1 Stunde ins Bett.

 

 

 

3. Teilbäder   :

Hier werden die einzelnen Körperteile in genügend Wasser 20 Minutengebadet.

 

 

 

4. Dampfbäder :

 Hier werden der gesamte Körper oder einzelne Körperteile Dampf, der aus dem jeweiligen Bad aufsteigt, ausgesetzt. Der ist dabei immer vor Zug zu schützen, dies erreicht man am besten,wenn man ein dickes Bade oder Bettuch umlegt. Die beträgt 20 Minuten, danach noch 1 Stunde ins Bett. Die Temperatur des Bades soll während der gesamten Badedauer gleichbleibend sein. ( Vorsichtig heißes Wasser nachgießen. )

 

 

5. Inhalationen :

 Je nach Erkrankung bei Erkältung, Lungenbeschwerden, Atemwegsbeschwerden, Nasennebenhöhlenkatarrhen oder sonstigen  Erkrankungen. Ich rate von den heute modischen Inhalatoren aus Kunststoff eigentlich ab, da die Temperaturen ungleichmäßig verteilt  werden und z. B. den wichtigen Stirnbereich bei Erkältungen nur unzureichend erwärmen. Die alte Methode ( Eine Schüssel mit der dampfenden Flüssigkeit, einem Tuch zum abdecken des Kopfes ) istzwar bedeutend unangenehmer, aber auch viel wirkungsvoller Inhalationsdauer auch hier 20 Minuten. 

 


 

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