Bärlauch / Bärenlauch

( Allium ursinum )

 

Latschenknofel, Zigeunerlauch, Waldknoblauch, Ränsel,

 

 

                             

April - Juni

                           

Mai - Juni

                  

Blätter


 

          

Die Pflanze riecht stark nach Knoblauch, darf aber nicht mit Maiglöckchen verwechselt werden.

 


 

 

Die Wirkung ist der des Knoblauchs sehr ähnlich. Können wie

Spinat oder Salat verwendet werden. Die Pflanze eignet sich für Entschlackungskuren, bei chronischen Hautkrankheiten, Bauchschmerzen, akutem und chronischem Durchfall,

Verstopfung, Gasbildung und Koliken, Arterienverkalkung, Magen- Darmkatarrhe, Lungenblähungen, Bronchitis. Hoher Blutdruck. Schwindel, Druck im Kopf, Beklemmungen, Bärlauchwein für ältere Leute mit Atemnot, bei veraltetem Husten, Lungen- und Wassersucht, bei chronisch unreiner Haut, Rheuma, bei Flechten und Hautbeschwerden. Bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße.

Gegen Fäulnisprozesse in Magen und Darm, regt die Funktion von Leber und Galle an.

 

 

Das gequetschte Kraut als Auflage bei schlecht heilenden Wunden ( man kann auch den frischen Saft auftropfen ).

 

 

keine bekannt

 

als Kräuterbutter oder zum Ansatz für Schnaps gut zu verwenden.

Als Würze : Frische Blätter können kleingeschnitten und wie Petersilie verwendet werden.

 

Bärlauchgeist : Kleingeschnittene Blätter und Zwiebeln werden bis zum Hals in eine Flasche gegeben, jetzt wird mit 38 - 40 % igem Schnaps übergossen und das Ganze 14 Tage in die Sonne ( oder Herdnähe ) gestellt. Abseihen.

Man kann 4x tägl. 10 - 15 Tropfen nehmen.

Bärlauchwein : Man nimmt 2 Handvoll kleingeschnittene Blätter, diese werden kurz mit Weißwein ( 1/2  Liter ) aufgekocht. Je nach Geschmack wird gesüßt, entweder mit Honig oder Zucker.  Diese Menge reicht für 2-3 Tage.

Bei Magen- und Darmstörungen, hohem Blutdruck oder Madenwürmern nimmt man den Saft einer Zwiebel in einem Glas Milch. 

 

 

Erwähnt wird Bärlauch schon in den Schriften vom Kräuterpfarrer Künzle, er schreibt dazu: "Bärlauch reinigt den ganzen Leib, treibt kranke und verstockte Stoffe aus, vertreibt und tötet giftige Stoffe. Ewig kränkelnde Leute, solche mit Flechten und Aißeln, Mehlgesichter, Rheumatische und Skrofulöse sollten Bärlauch verehren wie Gold. Kein Kraut der Erde ist so wirksam zur Reinigung von Magen und Gedärmen und Blut. Die jungen Leute würden aufblühen wie Rosenspaliere und aufgehen wie Tannenzapfen in der Sonne."


Bärlauch