Bitterklee,Fieberklee

( Menyanthes trifolia )

 

Familie der Enziangewächse

 

Fieberklee, Wasserklee, Dreiblättriger Fieberklee, Sumpfklee, Bachgläslein, Biberklee, Blume der Freiheit, Bocksbohne, Bohnenblatt, Dreiblatt, Gänsekiel, Gallkraut, Hasenkiel, Hasenöhrlein, Heppenstuhl, Klappe, Kreuzwurz, Monatsblume, Scharbocksklee, Seidenblümlein, Ziegenklappe, Zortenblume

 

 

                            

April - Juni

                         

In den Sommermonaten an Bächen etc.

                  

Blätter

 


 

       

Der Stängel wird etwa 20 - 30 cm hoch, die Blätter sind eiförmig langgestielt und glatt.  Die Blüte trichterförmig und weißrot


 

 

 

                            

Der Tee wird angegeben als : appetitanregend, bei Magenschwäche, Blähungen. Stärkung bei leichten Leber- und Gallestörungen. Mittel gg.  Magen- u. Darmkrämpfen. S.u.

:                             Der Tee ( 0,5 - 1 g / 150ml Wasser ) regt dieMagensaftbildung

an, außerdem die Gallensaftbildung, wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd

Früher diente eine Abkochung der Pflanze, gemischt mit Wein,

zur Behandlung von Zahnfleischbeschwerden und zur Festigung des Zahnfleisches.

In der Homöopathie wird Fieberklee gegen Wechselfieber mit Kältegefühl im Bauche, fließenden Ohren nach Scharlach und Masern, fließenden Hämorrhoiden verwendet.

 

 

                            

uninteressant

 

 

 keine bekannt, bei Überdosierung kann es zu  Durchfall kommen.

 

 

Bitterstoffe, Foliamenthin, Menthialfolin, Swerosid, etwas Gerbstoff und Flavonoide, bittere Monoterpenalkaloide.

 

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

EineTinktur  : Man mische zu gleichen Teilen :  Wermut, Salbei, Tausendguldenkraut

und Bitterklee, mischen und eindicken. Dieses ergibt eine Medizin gg.

Magenschwäche und Blähungen, Erkältungen und Leberleiden, Blutreinigungsmittel,

Störungen im Magen- Darmkanal.  Dosierung : 6 - 8 Tropfen auf Zucker .

 

Teebereitung : 2 - 3 Teel. auf 1/2 Liter Wasser. Mit kaltem Wasser ansetzten, aufkochen.

 

 

Gmelin beschreibt den Fieberklee als Heilmittel bei Fehlern der Verdauungswerkzeuge und den daher rührenden Wechselfiebern, im Scharbock [ Skorbut ] bei Gicht und Podagra, anfangender Wassersucht, allgemeiner Schwäche, alten Geschwüren, bei Steinleiden und Problemen mit Brust und Haut.

In der Antike war der Fieberklee wahrscheinlich noch nicht bekannt, wahrscheinlich war er zu dieser Zeit auch dort noch nicht heimisch. Erste Nennungen erfolgen erst ab dem 16. Jahrhundert.


Fieber- oder BitterkleeFieber- oder Bitterklee