Bockshornklee
( Trigonella Foenum graecum )
Familie der Hülsenfruchtgewächse
Griechisches Heu, Hornklee, Kuhhornklee, Siebenzeiten, schöne Grete , Hirsch-
wundenkraut, Kühhorn, Bockshorn, Fännezwock, Fönugrek, fine Gret, Grünschau, Margaret, schöne Margret, schöne Marie, Rehkörnli, Siebengezeit, Stundenkraut, Zeitkraut
Juni - Juli
nach der Blüte
verwendet werden die Samen
eine kleeartige Staude, früher im Orient beheimatet, wird ca. 30 - 40 cm hoch. Die Pflanze hat einen starken, eigenartigen Geruch. Eine gelblich weiße Blüte.
In der Dosierung 2 Teel. Samen auf 2 Tassen Wasser hilft die
Pflanze bei Verschleimung der Lunge und Atmungsorgane,
Milzleiden und Fieber, bei Zungenlähmung nach Schlag-
anfällen, Katarrhe der oberen Luftwege. Anregung der
Magen- und Darmtätigkeit und des Stoffwechsels. Gegen Knochenmarksentzündungen, Lymphknotentuberkulose und Tuberkulose. Stärkt Magen und Verdauungsorgane, kann Diabetikern helfen, den Insulinhaushalt zu regulieren. Gegen Blutarmut und Schwächezustände.
Als Dosierungsanleitung werden 4,5 g ( 1 Teel ) pro Tasse Wasser genannt. Der Tee soll 3 Stunden ziehen.
Man kann den warmen Brei aus den Samen auflegen bei :
Blinddarmentzündung ( Arzt !!) , entzündete ,geschlossenen
Wunden und Geschwüre, Gefahr von Blutvergiftung,
offene Wunden, Drüsenleiden, Fingerentzündungen, Hauterkrankungen ( Furunkel ). Offene Wunden, Eiterungen, Furunkeln, Karbunkeln, Gicht, Lymphdrüsenschwellungen, auch als warmer oder heißer Umschlag.
Breipackungen gegen Bronchitis, Halsentzündungen, Fieberzustände
keine bekannt
20– 45 % Schleim, Eiweiß, fettes Öl, Saponine ( z. B. Trigonellosid ), Flavonoide ( z. B. Vitexin, Trigonellin ), Bitterstoffe, wenig ätherisches Öl.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :
Bei geschlossenen Entzündungen empfiehlt sich eine Anwendung in folgender Art :
3 - 4 Eßl. des gepulverten Samens werden unter Essigzusatz gekocht und als Brei aufgelegt.
Die Anwendung bei Atemwegserkrankungen kann auch in Kaltansatz erfolgen.
Teebereitung : 3 -4 Eßl. des gepulverten Samens 5 Stunden kalt ansetzen. Kurz aufkochen und sofort abseihen.
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Um Geld anzuziehen kann man einige Samen im Marmeladenglas aufbewahren.
Galt schon im Altertum und Mittelalter als besonders heilkräftige Pflanze.
Im 16. u. 17. Jahrhundert wurde die Pflanze vor allem für schmerzstillende Umschläge genannt. Gegen Kropfleiden und harte Geschwüre.
