Bohne
( Phaseolus vulgaris )
Familie der Hülsenfruchtgewächse
Gartenbohne, Schmuckbohne
Juni - August
September
die ausgereiften Bohnen und Hülsen
Bohnenpflanze
Bohnenschalentee sollte man anwenden bei : Nierenerkrankungen, Nierenentzündungen, Scharlach, Diphtherie, Erkrankungen der Harnwege, Steinbildung in den harn-
ableitenden Organen, Gicht, Rheuma, leichte Zuckerkrankheit. Die Bereitung erfolgt im Kaltansatz der Bohnenschalen im Verhältnis : 1 Eßl. Bohnenschalen pro Tasse Wasser, den Ansatz läßt man 8 stunden stehen. Aufkochen .
uninteressant
bei der rohen Verwendung der Bohnen und der schalen kann es zu
Vergiftungserscheinungen kommen. Diese Gefahr besteht bei der gekochten, aufgekochten Droge nicht mehr.
Amine, Aminosäuren, ferner Kieselsäure
Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :
Ein Rezept bei Wassersucht, die infolge einer Herz-, Nierenerkrankungerscheint wird
folgender Weise beschrieben :2 - 3 Handvoll getrocknete Bohnenschalen 3 - 4 Stunden
in genügend Wasser solange kochen, bis etwa ½ Liter überbleibt.
Anwenden und nach 24 Stunden tritt eine besonders starke Urinabsonderung statt. ( spätestens am 3 Tag )
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Bohnen wurden im alten Rom bei Beerdigungen verteilt und gegessen, in Italien werden noch heute an einem Todestag Bohnen an die Armen ausgeteilt. Bohnen werden mit der Unterwelt in Verbindung gebracht. Trockenbohnen erscheinen leblos und haben doch eine Pflanzenembryo für die Erzeugung neuen Lebens in sich.
Ursprünglich stammt die Bohne aus Südamerika und Mexiko, sie gelangte im 16. Jahrhundert nach Deutschland, dort entdeckte man auch sehr schnell den medizinischen Nutzen. Aus den Samen wurde ein Mittel zur Behandlung von Geschwülsten und Beulen hergestellt, dies wirkte auch gegen Durchfall und Ruhr.
Mit dem Dampf bestimmter Bohnenarten machte man Dampfbäder gegen bestimmte Arten von Taubheit.
