Boretsch
( Borago officinalis )
Familie der Boretschgewächse
Gurkenkraut , Herzfreude, Wohlgemut, Herzblümlein, Himmelsstern, Augenzier, Kukumerkraut, Beragen, Burretsch, Augenzier, Gegenstoß, Herzfreide, Liebäuglein, Wohlgemut.
Juni - August
in den Sommermonaten
das Kraut
eine 40 - 45 cm hohe Pflanze, mit hohlem, haarigem Stängel,
die Blätter schimmern himmelblau.
Boretsch wird verwendet, um Harnsäure auszuleiten, innere Entzündungen zu heilen, Entzündungen von Brust – und Bauchfell zu heilen, hat eine lösende und schmerzlindernde Wirkung, bei beginnendem Gelenkrheuma. Verwendungauch bei Husten, Heiserkeit und Bronchialkatarrh, Entzündungen der Harnwege.
Als Dosierungsanleitung werden 1 – 2 Teel. Pro Tasse genannt.
Der Frischsaft wird zur Hautkosmetik verwendet (Straffung).
Die Wurzel mit Baumöl und Gerstenmehr verkocht und lauwarm als Pflaster übergelegt gegen Rotlauf.
keine bekannt
Schleim, Gerbstoffe, Saponine, Kieselsäure, Mineralsalze
Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :
Die Droge soll in der Dosierung 1 -2 Tassen, tagsüber, angewendet werden
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Aus Kräuterbüchern :
Die holdseligen Borragenblumen mögen in Speise und Trank frölich benutzt werden, denn sie stärken das Herz und das Hirn, erwecken die Verzagten, traurigen und melancholischen Menschen zur Freude und munterem Sinne, läutern das Geblüt. Diese Blumen stößt man in einem steinernem Mörser, tut sie in ein Glas und ist solcher eingemachter Zucker sehr dienlich in aller Schwäche, besonders in hitzigen Fiebern.
Die Pflanze wurde bereits im Mittelalter als Gewürz und Heilpflanze genannt.
Im 16. und 17. Jahrhundert galt es als eines der besten herzstärkenden Kräutern.
