Braunelle

( Prunella vulgaris )

 

Familie der Lippenblütler

 

 

gemeine Braunelle, Bräunheil, Brünikraut, Brunikraut, St. Antonikraut, Bugeln, Gauchheil, Gottheil, blauer Kuckuck, Mundfäulekraut, Mundfäulzapfen, Augenprökel, Prickelnösn, Veiteln.

 

 

Juni bis September

Zur Blütezeit

Die oberirdischen Teile


 

Ei ausdauernder Wurzelstock,  länglich eiförmige Blätter, die Blüte ist violett, manchmal weiß. Wächst auf Wiesen, Weiden und Grasplätzen in ganz Europa. 


 

 

 

Heilt eine bestimmte infektiöse Halserkrankung, die früher besonders unter Soldaten verbreitet war ( Bräune ??? ). Der Aufguss wird hier mit 2 Teel. Der Droge auf eine Tasse Wasser bereitet, getrunken wird 4 mal pro Tag ¼ Tasse.

Wird auch gegen Durchfall, Gelbsucht, Ödeme und Hepatitis eingesetzt. Die chinesischen Heilkundigen schätzen eine krebshemmende Wirkung der Pflanze.

Es wird auch eine positive Wirkung auf AIDSgenannt, scheinbar bremst sie Pflanze das Wachstum der auslösenden Viren.

Der Pflanze wird ein große positive Wirkung auf die unterschiedlichsten Arten von Wunden zugesprochen. Auch bei der inneren Anwendung soll sie hervorragende Dienste tun.

 

 

Mit Rosenöl und Essig vermischtes zerkleinertes Kraut kann auf Geschwüre und Karbunkel, vor allem der Stirn und gegen Kopfschmerzen aufgelegt werden.

 

 

 

 

 

Die Druiden ernteten diese Pflanze nur nachts, wenn der Mond nicht am Himmel stand, und der Sirius aufging. Zur Ernt wurde eine goldene Sichel benutzt – dies Zeigt, wie hoch die Pflanze eingeschätzt wurde.