Dost

( Origanum vulgare )

 

Familie der Lippenblütler

 

 

gemeiner Dost, Dosten, wilder Majoran, Badkraut, Wohlgemut, Costenz, Gemude,

Dorant, brauner Dost, Mutterkraut, Mara, Badkraut, wilder Balsam, hoher Kaspar, grober Kostens, blauer Dunst, Orant, Organ, schwarzes Ruhrkraut, Wohlgemut

 

 

                             

Juli - September

                        

Juli - September

                  

Blätter und blütentragende Sprossen

   


       

eine bis 50 cm hohe Pflanze mit eiförmigen

Blättern.

 


 

 

 

                            

wirkt ( als Aufguß ) auswurffördernd, bei

Husten, schwach krampflösend, bei Katarrhen

der oberen Luftwege, bei Krampf- und Keuchhusten, appetitanregend, galletreibend, verdauungsfördernd.

Kann als eröffnendes Mittel bei Beschwerden der Lunge, der Leber und der Gebärmutter angewendet werden. Majoran mit Honig vermischt und mehrmals täglich einen Teelöffel eingenommen hilft gegen Husten und Erkältungsbeschwerden.

 

Als Dosierungsanleitung werden1,5 g ( 1 Teel. ) pro Tasse Wasser .genannt

 

 

                         

dasätherische Öl findet Anwendung bei :

rheumatischen Beschwerden.

Ohrendampfbäder werden genannt gegen Klingen und Sausen der Ohren.

 

 

 

keine bekannt

 

 

 

ätherischesÖl mit Thymol und Karvakrol, Gerbstoffe, Bitterstoffe

 

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

dasöl wird auch zum inhalieren verwendet.In Kräuterkissen mit weiteren Kräutern( Thymian, Andorn , Salbei, Kamille usw. )

Warm aufgelegt wird das Kraut bei : Krämpfen-, Leib-, Ohren-, Zahn- und

Halsschmerzen.

 

 

Die Pflanze soll zauberabwehrend wirken und alle bösen Teufel und Geister vertreiben.

In Kräuterbüchern wird Folgendes beschrieben : Ein gutes Mittel wieder Ruhr, Durchfall, Abweichen und andere krankhafte Flüsse des Unterleibs: Nimm Dostenblätter, dörre und pulvere sie und vermische sie mit Eidottern, backe solchen und iß ihn.

Durch Dioskurides bereits erwähnt, später von Hildegard von Bingen beschrieben.

In den Kräuterbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts als schweißtreibendes, magenstärkendes, verdauungsförderndes Mittel und zum stärken des Wohlbefindens genannt.

 

Tipp : Dostenkraut und Schwefel vermischt und auf Ameisenwegen verstreut vertreibt die Ameisen.


blühender DostDostDost, Kraut