Eberesche
( Sorbus aucuparia )
Familie der Rosengewächse
Vogelbeere , Faulesche, Moosbeerbaum, Gureschbaum, Drosselbeere, Quickenbeere ,gemeine Eberesche,
Juni - Juli
Juli und Herbst
Blüten und Beeren
Ein Baum, der an Straßen und Alleen anzutreffen ist, er wird höchstens 8 Meter hoch und trägt leuchtend rote Beeren.
Die gekochten Blüten liefern einen hervorragenden
Frühstückstee,
Die getrockneten Beeren werden bei Nierensteinen, Durch-
fall, Harnbeschwerden angewendet. Hierzu nimmt man 8-10
Stück. Bei Erkältungen des Darmes und Durchfallbrüht man
3-5 g. der Blüten.
Kaltansatz ist möglich, der Ansatz sollte 10 Stunden ziehen.
uninteressant
Beim Verzehr der frischen Früchte in großen Mengen können Erbrechen, Durchfall und entzündliche Hautreaktionen auftreten.
Vergiftungen durch das, in den Früchten enthaltene, Amygdalin sind kaum möglich, da das Gift in den Samen der Beeren enthalten ist, die meistens unzerkaut bleiben.
Fruchtsäuren ( Sorbinsäure, Parasorbinsäure, Apfelsäure, Askorbinsäure ), Gerbstoffe, Zucker, Sorbitol.
In den Samen ist das giftige Blausäureglycosid Amygdalin enthalten.
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Ein Kreuz aus Ebereschenholz irgendwo in der Kleidung getragen soll Schutz und Heilung bringen. Verräuchern sollen Beeren und Holz übersinnliche Kräfte steigern.
Diente schon in alten Zeiten als Mittel zu Vögel fangen.
Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die gerbstoffreichen Früchte gegen Durchfall und Erbrechen eingesetzt.

