Ehrenpreis

( Veronica officinalis )

 

Familie der Braunwurzgewächse

 

 

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Juni - August

                         

Im Frühjahr

                

Kraut vor der Blüte

 


       

Ein starkverzweigter, kriechender Stängel, der bis zu 20 cm hoch wird. Die Blättchen sind eiförmig.

 


 

 

                            

Ein Tee wird angesetzt aus 2 Eßl. Droge auf ¼ Liter Wasser.

Wirkung bei : Lungenleiden, Bluthusten, Katarrhe der Luftwege, Blasenkatarrh, Rheuma, Gicht, Koliken, Nierensteinen, Verschleimung der Luftröhre, Gelbsucht,

Blutreinigung, Milz- und Leberleiden, rheumatischen Gliederschmerzen, sehr gut bei veralteten - trockenen Bronchialkatarrhen ( dieses auch mit Preßsaft ),

Magen- und Darmgeschwüren, Nervosität, geistige Überanstrengung, Nervenschwäche und Schwermut, Arterienverkalkung, blutreinigende Wirkung, Harngrieß. Bei Magenverstimmung, Magenschmerzen, Migräne, Mund- und Halsgeschwüren ( Tee als Gurgelmittel ), Der Saft der frischen Pflanze bei : Nierenverstopfung, erkrankte Luftwege.

 

 

                         

Kann zu Umschlägen über Hautschäden, Räude, Unsauberkeit der Haut und Flechten verwendet werden

 

 

keine bekannt

 

 

 

Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle, Aukubin, Iridoidglycoside, Chlorogensäure und Kaffeesäure.

 

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

In Verbindung mit Spitzwegerich und Huflattich bei Erkrankungen der Luftwege 

 

Teebereitung : 1 gehäufter Teel. pro Tasse.

 

 

Tinktur : Eine Flasche wird zu 2/3 mit blühendem, kleingeschnittenem Kraut gefüllt.

Mit 40 % Weingeist  aufgefüllt und 14 Tage stehen gelassen. Abseihen.

 

 

 

Im Altertum und im Mittelalter wurde der Ehrenpreis noch nicht erwähnt, im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Pflanze gegen Erkrankungen der Lunge, der Milz, Gelbsucht, Koliken, Pest, Husten, Schwindelanfälle, Masern und Pocken angewendet.

Äußerliche Anwendungsgebiete waren Wunden und Geschwüre.

Im 19. Jahrhundert wurde erstmals eine Anwendungen gegen Altersbeschwerden genannt.


blühendes Ehrenpreiskraut