Eisenkraut

( Verbena officinalis )

 

Familie der Eisenkrautgewächse

 

 

Mönchskappe, blauer Sturmhut, Teufelswurz, Isenkraut, Junoträne, Venusader,

Träne der Isis, geweihtes Kraut , Wunschkraut, echtes Eisenkraut, Eisenhart, Eisenreich, Eisenbart, Eisenherz, Eisenhendrik, Eisewig, Isenhart, Isern, Hendrek, Reichhart, Stahlkraut, Taubenkraut.

 

 

                        

Sommer

                        

Sommer und Herbst

                  

Blätter und Wurzeln

 


 

       

ein 40 - 60 cm hoher Stengel mit kleinen Blüten in den

Farben weißlich bis violett

 


 

 

                             

Der Tee aus Blättern und Wurzeln wird angewendet bei :

Kopfschmerzen, allgemeine Schwächezustände,  als Anregungsmittel bei Nervenleiden, Müdigkeit, nervöser Depression, Desinteresse und Abgespanntheit, Anämie und Schlaflosigkeit, soll Steine zersetzen. Schwach harntreibend, Anregung des Stoffwechsels und des Appetits, Migräne, schlecht heilende Wunden und Rheuma,

leichtes Herzmittel. Gegen Gelbsucht, Keuchhusten und Ödeme wird die Pflanze genannt. Auch Kopfschmerz kann mit der Pflanze behandelt werden.

 

Als Dosierungsanleitung werden 1,5 g ( 1 Teel. ) pro Tasse genannt.

Als Appetitanreger 30 Minuten vor dem essen trinken.

 

                           

GegenMundgeruch spült man mit dem Tee. Gegen Erkrankungen der Ohren, Rheuma und Wunden wird die Breipackung verwendet.

In Essig gekocht und als Umschlag verwendet soll gegen Migräne, rheumatische Schmerzen und Seitenstechen helfen.

Das Kraut in Wein gekocht soll gegen Mundfäule helfen

 

 

 

 

keine bekannt

 

 Glycoside Verbenalin, Hastatosid, Verbenin, Gerbstoffe, Bitterstoffe, etwas ätherischesÖl.

 

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

In einem alten Kräuterbuch steht : Siedet man eine Handvoll ( der Blätter ) in Weißwein, trinkt davon nüchtern und des Abends, beseitigt man damit die Verstopfung der Leber, der Milz, entfernt Gelbsucht und treibt den Harn aus.

Man kann dieses Rezept auch anwenden, wenn man den Wein zum gleichen Teil mit Wasser mischt.

 

 

 

 

gilt als heilige Reinigungspflanze und wird in der Mittsommernacht oder bei Aufgang des Sirius gesammelt, wenn weder Mond noch Sonne am Himmel stehen.

Priester und Priesterinnen der Römer verwendeten die Pflanze zum abfegen der Altäre.

Die Pflanze soll Gewitter vertreiben und Eisen härten können.

Im Kräuterbüchern lässt sich Folgendes finden : Die Blätter gepulvert zu 4 g mit Weihrauch und altem Wein vermischt und 40 Tage hintereinander getrunken heilt von der Gelbsucht.

Im 16. und 17. Jahrhundert als Haupt – und Wundkraut genannt.