Engelsüß
( Polypodium vulgare )
Familie der Farne
Steinfarn, Süßfarn, Tüpfelfarn, Eichenfarn, Bauernfarn, Steinlakritze, Korallenwurzel,
Süßwurzel, Beerwurzel, Steinwurzel, gemeiner Tüpfelfarn, Baumfarn, großes Bittersüß, Eichfarn, Erdfarn, Göneichen, Höme, Insüß, Kropfwurz, Schnakenblätter, Schnakenkraut, Otternkraut, Adderledder, Süßwurzel, Topfwurz, Wrangenwurzel
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Im Frühjahr, vor der Samenbildung
die Wurzel
Eine, auch im Winter grüne Pflanze, 10-30 cm lang und mit 2 reihigen Samenkapseln .
Wird empfohlen als wirkungsvolles mittel gegen Gelbsucht
und Gicht, Wechselfieber und als Wurmmittel, fördert
die Galleabsonderung und den Stuhlgang,
allerdings stehen dafür auch sicherer wirkende Mittel zur
Verfügung.
uninteressant
keine bekannt
Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine, Schleimstoffe, etwas ätherisches Öl
Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :
eine Anwendung zum durch die Nase aufschnupfen bei :
Nasenpolypen
3 Eßl. der Droge auf ¼ Liter Wasser, Kaltansatz, undüber Nacht stehen lassen.
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Wurde früher als Vorbeugemittel gegen Schweinesterben ( Schweinepest ? ) verfüttert.
Schon im Altertum von griechischen und römischen Schriftstellern als Mittel gegen Eingeweidewürmer genannt. Es sind aber auch aus dieser Zeit Aufzeichnungen vorhanden, in denen die Pflanze als abtreibendes und empfängnisverhütendes Mittel genannt wird, ebenso als Mittel gegen Wanzen und Flöhe.
Hildegard von Bingen erwähnte die Pflanze in ihrer „Physika“ unter dem Namen Steinfarn, später, im 17. und 18. Jahrhundert war die Pflanze unter dem Namen Süßwurzel bekannt – zu dieser Zeit sollte es gegen Kropf wirksam sein.