Feigenbaum
( Ficus carica )
Familie der Maulbeergewächse
echter Feigenbaum, Feige
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Frucht
Vorkommen in Südeuropa und im Orient
Feigen werden angewendet bei Darmträgheit,
dafür weicht man die Feigen in Wasser oder Milch ein.
Diese Feigen kann man dann am nächsten morgen essen.
Mildes Abführmittel. Abgekocht oder in Milch eingeweicht entsteht auch eine
lösende Wirkung bei Husten und Katarrhen.
Frische Feigen können angewendet werden bei : Problemen und
Entzündungen im Mund und Rachenraum, gegen Zahnfleischentzündung, Mandelentzündungund gegen trockene Lippen.
Bei lichtempfindlichen Personen kann eine Hautreaktion
auftreten.
70 % Invertzucker, Pektin, Schleim, Fett, Eiweiß, Enzyme, Fruchtsäuren und Vitamine
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Die Feige ist in vielen Religionen ein Symbol des Wissens, der Fruchtbarkeit und Fülle.
In Gezer ( Israel ) lassen sich die ältesten Beweise für die Nutzung der Feige durch den Menschen finden, sie stammen 5 000 v. Chr.
Bis 3 000 V. Chr. lassen sich Verwendungen durch Ägypter und Araber nachweisen. Dioskurides beschrieb die heilkräftige Wirkung der Feigen.
Feigenbäume waren im St. Gallener Klosterplan von 820 n. Chr. verzeichnet.
Hildegard von Bingen nannte die Feige in ihren Aufzeichnungen.
Kräuterbücher des 16. und 17. Jahrhunderts beschrieben eine Wirkung gegen Pest, Pocken und Masern.
