Gänseblümchen
( Bellis perennis )
Familie der Korbblütler
Maßliebchen, Augenblümchen, Gänseliese, Gänseagerl, Gänsekraut, Georgenblume,
Himmelblume, Katzenblume, Maiblume, Mairöserl, Märzblume, Margarittenblume,
Marienblume, Monatsblume, Müllerblume, Mutterblümchen, Mutterblümchen, Mutterrockblume, Osterblume, Rainblume, Regenblume, Seidenröserl, Tausendschön, Zeitlosenkraut, Angerblümlein, Buntblümlein, Fenneblome, Fentjeblome, weiß Frühblümlein, Gänsegisserli, Johannisblümli, Mädchenblume, Märschblum, Magdalenchenblümchen, Maifüßchen, Maliescher, Maddeseblümchen, Margaretel, Margaretenblume, Margenblume, Markblome, Marlblom, Massüßelen, Matzelieschen, Monatle, Monaterle, Mühleblümli, Müllerblümli, Osterblümel, Ringelöslein, Rockerl, Ruckerl, Sommerröslin, Schweizgerler, Sommertürlein, Wandeleien, Wasenblümli, Wieseli
Frühling - Spätherbst
Sommer
Kraut, ohne Wurzel
bekannt
Ein Tee wird verwendet bei :
Frühjahrskuren, zur Blutreinigung,
es wirkt : krampflösend, schmerzlindernd, kühlend, auflösend, zerteilend, leicht abführend, krampfstillend. Bei : Brustleiden, Rheuma, Verschleimung, Gicht , Husten, Auszehrung, Nieren- und Blasenleiden, Wassersucht, Erkältungskrankheiten, Verstopfung, Darmentzündung, Verletzungen, Brustfell- und Lungenentzündung, innerer Hitze , Durchfall, hartnäckiger Husten mit Eiter- oder Blutauswurf, Lungenschwindsucht, Kolikschmerz, Gallenblasenentzündung, Furunkulose, Schleimhautkatarrh. Bei Darmentzündungen kann man Klistiere mit dem Kraut machen.
Auflagen aus dem gequetschten Kraut bei :
Wunden, Ausschlägen, Krätze, Entzündungen,
Geschwülste. Gegen gichtische Schmerzen in den Füßen nimmt man
das zerquetschte Kraut als Einlage in den Schuhen.
Dampfbäder mit Gänseblümchen, Attich und Odermennig sollen gelähmte Glieder günstig beeinflussen.
Aus Gänseblümchen hergestellte Salben und Pflaster können Gliederschmerzen beheben.
keine bekannt
etwasätherisches Öl, Saponine, Gerbstoffe, Schleim
Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :
Blütentee aus 2 - 4 g. der Blüte
Sirup : Man nimmt das ganze Kraut und brüht es mit heißem Wasser auf, etwas stehen lassen und dann abgießen und das Kraut leicht auspressen. Nun gibt man eine entsprechende Menge Kandiszucker dazu und kocht diese Mischung auf Sirupdicke ein.
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Unter dem Namen „Tausendschönchen“ wurden Gänseblümchen bereits um 1539 als Zierpflanzen in die Gärten geholt. Im Buch „Gart der Gesundheit“ findet man die Pflanze bereits 1485 als Heilmittel. In den Kräuterbüchern des 16. Jahrhundert findet die Pflanze große Beachtung als Wundkraut.
Seit dem 18. Jahrhundert werden die roten Gänseblümchen in den Apotheken als Heilmittel angeboten.
