Gänsefingerkraut
( Potentilla anserina )
Familie der Rosengewächse
Fingerkraut, Silberblatt, Gänserich, Butterblume, Gänsegarbe, Gänseblümchen, Gänseblume, Gräns, Gränsel, Grenserich, Grensing, Grensich, Kammkraut, Kränzchenkraut, Krampfkraut, Mauchenkraut, Silberblatt, Silberkraut, Tönkraut
Mai - August
vor und während der Blüte
das Kraut
ein ausdauerndes Kraut aus der Familie der Korbblütler, ein schwarzer Wurzelstock treibt einen Blätterbusch. Die Blütenfarbe ist gelb. Gänsekraut kommt häufig in der Nähe von Behausungen und im feuchten, tonhaltigem Gelände vor.
Der Tee wirkt :
bei innerlicher und äußerer Anwendung entzündungshemmend, evtl. krampflösend, bei unspezifischen Durchfallerkrankungen, bei Entzündungen des Rachenraumes und des Zahnfleisches.
Bei Krampfzuständen, bei Magenkatarrh, infektiösen
Durchfallerkrankungen, Hustenkrämpfen, Herzbeklemmung, Unterleibskrämpfen in Zusammenhang mit zu starker Periode.
Das Gänsekraut ist sehr gerbstoffhaltig, wirkt daher zusammenziehend. Anwendung bei :
Ruhr, Blasenstein, Leberleiden, Weißfluß, Wechselfieber und Blutspeien.
Mit dem Kraut angesetzter Wein soll gegen Rheuma, Gicht, Gliederreißen, Leberleiden und Wassersucht helfen. Tee vom Gänsekraut im Mund gehalten wirkt schmerzlindernd bei Zahnschmerzen.
Als Dosierungsanleitung werden 2 – 4 g ( 1 – 2 Teel. ) genannt.
Für Bäder bei :Schwellungen und Entzündungen der Haut.
bei Rheuma, Gicht, Muskel- und Wadenkrämpfen.Zerquetschtes, aufgelegtes Kraut gegen : Hüftschmerzen, Gliederschmerzen. Der Saft aus einem Tuch und aufgelegt gegen Nasenbluten.
keine bekannt
Gerbstoffe, Flavonoide, einige Stoffe unbekannter Struktur.
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Wurde erstmals durch Hildegard von Bingen als Heilpflanze beschrieben. Die Kräuterbücher des 17. Jahrhunderts beschreiben die Pflanze als blutstillendes Mittel, auch gynäkologische Wirkung wird beschrieben.
Äußerliche Anwendungen werden bei Zahnweh, Hüftweh, geschwollenen Füßen, Gliederschmerzen und Nierensteinen genannt.