Ginster

( Genista tinctoria )

 

 

Weiberzorn, Stechginster, Stechpfriemen, Rehheide, Hasenbrahm, Goldkraut,

Gilbkraut, Witschen , Färberkraut.

 

 

                            

Juni - August

                          

In den Sommermonaten

               

 das Kraut, die jungen Sprößlinge, Samen und Blüten

 

Pflanzenbeschreibung :           

Ein Strauch, der auf hochliegenden Wiesen und Kahlschlägen

zu finden ist.

 

 


 

 

                      

Der Tee ( 4 Eßl. der Droge auf ¼  Liter Wasser ) wirkt :

stark wassertreibend,  regt den Stoffwechsel an, Blüten und Samen mit Honig genommen wirken stark

schweißtreibend , wirkt beruhigend, verbessert den Blutfluß in den Adern - besonders in den Venen,

Ginster in Wein wirkt stark gegen Grieß- und Steinleiden, zur Reinigung des Blutes, der Nieren, des Darmes.

Zusammen mit Honig wirkt Ginster auch bei großer Entkräftung, zur Anregung des Kreislaufes, bei Herz-

schwäche, Herzflimmern, Herzrhythmusstörungen und niederem Blutdruck = hier nimmt man tägl.

1 Tasse. Es wurden auch gute Erfolge bei Schrumpfnieren und Rheuma, Gicht, wie auch bei Hämorrhoiden erzielt.

Ginstertee wird Personen empfohlen, die durch lange Krankheit, überstandene Krankheit, geschwächt sind.

 

 

                           

uninteressant

 

 

 

keine bekannt, allerdings sollte man vorsichtig dosieren, da vor

Überdosierung gewarnt wird.

Achtung : Der deutsche oder Färberginster darf nicht mit dem giftigen Besenginster verwechselt werden, sammeln durch den Laien wird nicht empfohlen !!

 

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

 

Teebereitung : 1 -2 Eßl. zerkleinertes Kraut mit 1/2 Liter kochendem Wasser brühen. 5 -10 Minuten ziehen lassen.