Goldrute

( Solidago virga aurea )

 

Familie der Korbblütler

 

 

Unsegenkraut, Heidnisch Wundkraut, Echte Goldrute, gemeine Goldrute, Heilwundkraut, St. Petristab, Stockschwungkraut, Wisselnkraut, Gülden Wundkraut.

 

 

                             

Juli - Oktober

                          

August - September

                   

die oberen Teile der blühenden Pflanze

 

Pflanzenbeschreibung :           

Zu finden ist die Pflanze an trockenen Waldwiesen,

Wegrändern, Holzschlägen

 

 


 

 

                              

Der Aufguß des Krautes wird verwendet gegen :

Nierenerkrankungen ( stark wassertreibend , man nimmt

25 g. auf ¼ Liter Wasser ). Zusammen mit Wacholderbeeren  ( 4 Goldr. / 1 Wacholder )

als guter Schlaftrunk. Gute Erfolge als Gurgelmittel bei Mund- und Rachenentzündungen. Bei Nierensteinen, Nierengrieß, Nierenerkrankungen, Nierenschrumpfung, auch angezeigt bei Blutwäsche wegen unzureichender Reinigung des Blutes durch die Niere. Bei allen Erscheinungen ( Schock etc. ) die sich auf die Nieren schlagen.  Gicht. Drüsenschwellung. Leberleiden, rheumatischen Gelenkserkrankungen,Entzündungen der Blase.

Bei allen Erkältungserscheinungen und Entzündungen der Harnorgane, bei Wassersucht und Harnverhaltung.

zur Behandlung von Venenerkrankungen. Darmerkrankungen, Darmblutungen.

 

Als Dosierungsanleitung werden 50 g pro Liter Wasser genannt.

 

 

                          

Wird zur Behandlung von Wunden, sowie Hautkrankheiten

verwendet. Das  frische Blütenkraut wird zerkleinert auf diebetreffenden Stellen gelegt. Der Absud als Mund – und Gurgelwasser. 

Das gepulverte, mit Essig vermischte und wieder getrocknete Kraut eignet sich für die Behandlung älteres Wunden.

 

 

keine bekannt

 

 

verschiedene Flavonoide ( Rutosid, Kämpferol, Querzetin ), Saponine, des Phenolglycosid Leiokarposid, ätherisches Öl, Pflanzensäuren, Gerbstoffe.

 

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

 

Teebereitung : Man nimmt 1 gehäuften Teel. pro Tasse.

Von der Tinktur kann tägl. 2-3 x genommen werden. ( 10 -20 Tropfen )

 

 

In den Kräuterbüchern des 16. und 17. Jahrhundert wurde ein Verwendung des Krautes als Wundkraut beschrieben. Es konnten Auflagen gemachte werden oder das Pulver in Wunden gestreut werden.  Die Goldrute galt als harntreibendes mittel und wurde auch gegen Nierensteine angewendet.


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