Herbstzeitlose

( Colchicum autumnale)  

 

Familie der Liliengewächse

 

 

Hahnenknoten, Kuckucksblume, Lausbeutel, Leichenblume, Michelwurz, Nackte

Jungfrau, Spinnblume, Wiesensafran, wilder Safran, Zeitlose, Giftblume, Herbstblume, Herbstkunkel, Hosenbunte, Hundshoden, Kiltblume, Keltblume, Kelterle, Kühschlutte, Kuheuter, Lausblume, Lichtblume, Michaelisblume, wilder Matten, Wiesensafran, Spinnerin, Uchtblume.

 

 

                             

August - Oktober

                         

Samen im Juni

                  

Samen und Zwiebel

 


 

    

    

Bis 40 cm hohe Wiesenblume aus der Familie der Liliengewächse, scheint ein Kulturbegleiter zu sein und ist häufig auf Wiesen zu finden. Die Blume ist zu allen Zeiten durch ihre Blattlosigkeit aufgefallen. Die Blume hat einen widerlichen Geruch.

 


 

 

 

                            

Eine Anwendung darf nur nach ärztlicher Verordnung geschehen,

dann auch nur in der hom. Verdünnung.

schmerzstillende Wirkung bei Gicht, rheumatischen

Beschwerden , Überempfindlichkeit der Sinne, Übelkeit die

bis zur Ohnmacht führt, Erbrechen und Würgen, Fieber mit

trockener Hitze verbunden mit heftigem Durst und Frösteln,

Bauchaufblähungen mit Gasen, Neigung zur Herzschwäche

bis zum Zusammenbruch mit kaltem Schweiß, übermäßiger

Stuhlgang, Magenkatarrh , Darmentzündung,

gegen rheumatische und gichtische Beschwerden,

Nierenentzündung nach Rheuma oder Scharlach, bei

Neigung zu Wassersucht.

 

 

                         

uninteressant

 

 

 

 

auch bei üblicher Dosierung kann es zu Durchfall und Erbrechen kommen, niemals während der Schwangerschaft anwenden, bei Aufnahme von Pflanzenteilen kann es zu Übelkeit, verstärktem Speichelfluß, Erbrechen, Krämpfen und Herzrythmusstörungen kommen.

Alle Teile der Pflanze sind extrem giftig und sollten nicht angewendet werden.

Der Samen der Herbstzeitlose ist der giftigste Bestandteil der Pflanze.

Die Anwendung sollte dringen unterbleiben, da Todesfälle nicht auszuschließen sind !

Vergiftungen durch die Zwiebel zeigen sich durch blutigen Durchfall.

 

 

Samen enthalten bis 1 % Kolchin, fettes Öl, Eiweiß, Gerbstoffe

 

 

 

Bereits Dioskurides beschrieb eine, im alten Griechenland vorkommende, Pflanze namens Colchicumart als eine gefährliche Giftpflanze und warnte vor der Verwechslung der Knolle mit der Küchenzwiebel. Als Gegenmittel wird Kuhmilch empfohlen.

Hildegard von Bingen führte die Pflanze als Arzneimittel auf, verwendet wurde die Pflanze als Mittel gegen Läuse, Gicht und Ausschläge.

Alle Autoren warnten aber auch vor der Gefahr der inneren Anwendung.


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