Immergrün
( Vinca minor )
Familie der Hundsgiftgewächse
Ewiggrün, Jungfernkronenkraut, Magdpalmkraut, Sinngrün, Totengrünkraut,
Wintergrün, kleines Immergrün
Mai - September
vor- und nach der Blüte
Kraut
Eine Pflanze, die bevorzugt auf Friedhöfen zu finden ist, bedeckt aber auch häufig Waldböden.
Diese Pflanze darf innerlich auch nur in der hom. Verdünnung und nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden, findet Anwendung bei : Blutspeien, Weißfluß, sofern kein Fieber eintritt, als Gurgelwasser bei Halsleiden, Mandelentzündung und Angina ( man mischt mit Salbei ) , bei Lungenschwindsucht, bei chronischen Katarrhen
bei nässenden Ekzemen, vor allem bei Ekzemen der Kopfhaut. Eine Breipackung wirkt bei Krämpfen in Armen und Beinen. Aus den Blättern hergestellte Salben finden Anwendung bei Hämorrhoiden und Hautentzündungen. Der Tee zum Gurgeln bringt Erleichterung bei Halsschmerzen ( nicht schlucken ! )
bei Anwendung der Pflanze kann es zu starker Blutdrucksenkung,
Herz-Kreislauf und Atembeschwerden kommen. Es wird auch eine andere Art der Anwendung ( als Aufguß ) beschrieben, hier kann man 2 Teel. Kraut pro Tasse kochendes Wasser dosieren, 20 Minuten ziehen lassen und dann 4 x pro Tag ¼ Tasse trinken. ( Ich rate allerdings zur hom. Tinktur )
eine große Anzahl von Alkaloiden, Vinkamin ist das therapeutisch Wichtigste.
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Wurde in früheren Zeiten Zauberveilchen genannt. Hat eine kraftvolle Wirkung gegen böse Geister und hieß Totenblume weil aus ihr Kränze für Verstorbene ( .... Kinder ) gemacht wurden. In Frankreich ist sie als Blume der Freundschaft, in Deutschland eine Blume der Unsterblichkeit. Gesammelt werden nie weniger als 7 Blüten.
Die Pflanze gelangte wohl erst im Mittelalter nach Europa, die Anwendung blieb, bis auf wenige Ausnahmen, auf´s Äußerliche beschränkt.
