Käspappel,Malve

( Malva silvestris )

 

Familie der Malvengewächse

 

 

Gänsepappel, Käsepappel, Hasenpappel, Käslein, Kaskopf, Kaskraut, Katzenkrallen,

Pappeln, Schafkas, Schwellkraut, Schwollkraut, Wesing, Hanfpappel, St. Johannispappel, Algiermalve, Rosspappel, Mauretanische Malve, Große Käsepappel

 

 

                             

Juni - Mitte September

                          

Samenreife : Aug.- Sept. , Wurzeln Sept.- Okt. , Blätter Mitte Juni , Blüten zur Blütezeit

                   

Blüten, Blätter, Wurzeln, Samen

 


 

 

                          

Hier erfolgt der Ansatz immer kalt.

Bei : Warme Klistiere heilen Entzündungen im Darmkanal,

Husten- und Heiserkeit, Bronchialkatarrh, Kehlkopfentzündung , Lungenblähung und Lungenkatarrh,  bei Stimmritzenkrämpfe.

Tee : Entzündungen von Magen und Darm, Lungenverschleimung, Bronchialkatarrh, Lungenemphysem.

Als Gurgelmittel bei Halsentzündungen, Heiserkeit, Mund und Zahngeschwüre, Mandel- und Schleimhautentzündung.

Blätter und Wurzeln zu gleichen Teilen gemischt helfen bei:

ruhrartigen Erkrankungen, Koliken in Magen und Darm, bei schmerzhaftem Harnen,

Der Saft der ganzen Pflanze, in Branntwein angesetzt, ergibt ein gutes Mittel gegen Fieber , lindert die rote Ruhr,

bei Entzündungen der Blase und Niere. Mit der Beigabe der Samen in Speisen wird fast der gleiche Effekt erzielt.

In Wein eingenommen gegen trockenen Husten.

Zum Gurgeln gegen Mundgeschwüre.

Die zerquetschte Wurzel ist eine hervorragende, schmerz – und entzündungslindernde Auflage gegen wunde Brüste.

 

Zum Einsatz als Brusttee dosiert man 15 g pro Liter Wasser.

 

 

                          

zu Umschlägen bei : Entzündungen, Augen-, Haut- und

Fingernagelbettentzündungen. Wunden, Geschwüren,

geschwollenen Füßen. Geschwollene Hände.

 

 

 

keine bekannt

 

viel Schleim, etwas Gerbstoff, die Blüten enthalten zusätzlich den Farbstoff Anthozyane

 

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

  

Teebereitung : Kaltansatz ! 1 gehäufter Teel. pro Tasse Wasser  

 

 

Die große Käsepappel gehört zu dem ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Sie wurde bereits in den hippokratischen Schriften, Werken des griechischen Dichters Hesiod und bei Dioskurides genannt. Plinius erwähnt die Pflanze als geburtsförderndes Mittel.

Plinius beschreibt die Malvensamen als, besonders aus Frauen wirksames, Aphrodisiakum.

Bei den Griechen und Römern wurden die Blätter der Malve als Gemüse gegessen.

Die Malve wird in den meisten Schriften als hervorragende Heilpflanze beschrieben, vor allem als reizminderndes, schleimlösendes, erweichendes Mittel.

 


 wilde MalveMalve