Kardobenediktenkraut

( Cnicus benedictus )

 

Familie der Korbblütler

 

 

Bitterdistel, Echtes Benediktenkkraut, Heildistel, Benediktenwurz, Bernhardinerkraut, Bitterdistel, Bornwurz. 

 

 

                      

Juni - Juli

                         

unmittelbar vor oder während der Blüte

                

das Kraut

 


 

 

                         

Die Droge bewirkt : vermehrte Bildung von Magensaft und

Gallenflüssigkeit, findet Anwendung bei : Völlegefühl,

Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Appetitlosigkeit,

Durchfall und Gallenbeschwerden, Würmer,

findet in Überdosierung Anwendung als Brechmittel.

Gegen Schwindel und Migäne

Als Dosierungsanweisung werden 10 – 15 g pro Liter genannt.

Vom Pulver können 2 – 4 g genommen werden.

 

 

           

            

Gegen Steinleiden und zur Förderung der Menstruation können Dämpfbäder mit dem Kraut gemacht werden.

Das Kraut zerstoßem auf Wunden, Risse, Stiche, leichte Verbrennungen und Insektenstiche.

 

 

 

 

In der normalen Dosierung nicht bekannt, als Zeichen einer Überdosierung könnenÜbelkeit, Erbrechen und Nierenreizungen auftreten. 

 

 

Bitterstoff, Gerbstoff, ätherische Öle, Flavonoide, Schleim 

 

 

Aus Kräuterbüchern:     

Wider der großen Kopfweh, der Nagel genannt [ Migräne ]

Schriftlich wird die Verwendung erst im späten Mittelalter erwähnt. Ab dem 16. Jahrhundert ist die Pflanze aber in allen Kräuterbüchern enthalten. Als Anwendungsgebiete werden Krämpfe, Krebs und viele weitere Erkrankungen genannt. Besonders interessant ist die Verwendung der Pflanze als eines der wichtigsten Pestbekämpfungsmittel.

Aus dem Kraut wurde das Benediktenwasser hergestellt.


Benediktenkraut