Kerbel
( Anthricus cerefolium )
Familie der Schirmträger
Kerbelkraut, Chörblichkrut, Karweil, Karwel, Kerfel, Suppenkräutel
Mai - Juni
während der Blüte
das Kraut
bekannte Küchenpflanze
Der Aufguß wird verwendet :
als schweiß- und harntreibender Tee, von auflösender, zerteilender Wirkung, bei Gicht, Hautleiden und Wassersucht, der Saft wirkt innerlich bei Asthma, Stockungen in den
Unterleibsorganen, ein Aufguß der Samen wird verwendet bei : beginnender
Kerbelkraut wird als Mittel zum entwöhnen der Milch beim Säugling genannt.
Gestoßenes und gekochtes Kraut legt man heiß auf bei :
Harnverhaltung, bei schmerzhaften Knoten die von Gicht
angebracht bei Drüsengeschwülsten und Milchknoten.
keine bekannt
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Aus Kräuterbüchern:
Kerbelkraut in der Speis genossen treibt den Harn. Das Kraut bekommt dem Magen wohl.
Wein, darin Kerbelkraut gesotten, getrunken, ist dem Magen sehr nützlich, der Blase sehr nützlich, und bringt die Monatszeit.
Kerbelsaft oder – wasser treibt den Stein, wider die Gelbsucht.
Das Kraut in Schmalz geröstet und übergelegt, ist eine bewährte Arzenei wider das Grimmen.