Kiefer
( Pinus silvestris )
Familie der Zapfenträger
Waldkiefer, Fackelbaum, Forche, Kleinbaum, gemeine Tanne, Waldfichte, Tallo,
Föhre, gemeine Kiefer, Führe, Fuhre, Kienbaum, Kienholz, Föhrenbaum, Forchenbaum, Forchentanne, Däle, Tälle, Gränbaum, Schleißholz, Spanholz
Mai - Juni
zu Beginn des Frühjahrs
Zapfen, Nadeln, Kiefernsprossen ( diese müssen vor der Verwendung, getrocknet , 1 Jahr lagern )
die Kiefer wird 20 - 25 Meter hoch, besitzt eine braunrote bis kupferfarbene Rinde, Nadeln sind bis 5 cm lang. Die Samen reifen erst im Oktober des zweiten Jahres.
Im Verhältnis 1 Teil Nadeln zu 10 Teilen Wasser wirkt der
Aufguß:bei hartnäckigem Luftröhrenkatarrh, Heiserkeit,
Husten , leichter Bronchitis
In Bädern ( die Kiefernsprossen werden aufgekocht und dann ,als
leichter Absud , dem Badewasser zugesetzt ) wirkt die Kiefer:
durch die aufsteigenden Dämpfe bei den o.g. Erkrankungen,
außerdem bei Nervosität.
Keine bekannt, es sollte allerdings sparsam dosiert werden.
Das Terpentinöl zu 90 % Pinen und weitere Stoffe
Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :
^Wald-Sirup^ : 1 Kg. frische Kiefernsprossen werden in 4 Litern Wasser gekocht und dann 2 Tage lang zugedeckt stehen gelassen. Dann wird alles durch ein Tuch gepreßt. Der so entstandenen Flüssigkeit gibt man 1 Pfund
Rohzucker und 1 Glas Honig hinzu. Alles noch einmal kurz aufkochen
lassen und heiß in Gläser abfüllen.
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Bereits in der Antike wurden einige Kiefernarten medizinisch verwendet, Hippokrates empfahl das Harz bei einigen Frauenkrankheiten. Größere Bedeutung bekommt die Pflanze zu Beginn des 16. Jahrhunderts, hier werden viele unterschiedliche Anwendungsgebiete genannt : Husten, Abmagerung, Durchfälle und Magenerkrankungen. Das Pulver der Rinde und Nadeln zum einstreuen in Geschwüre. Eine Abkochung der Nadeln gegen Zahnschmerzen und Problemen im Mundbereich. DasÖl zu Einreibungen bei rheumatischen Beschwerden und Gicht. Das Kienöl des Holzes wurde in Pflastern, Einreibungen und Salben verwendet.
