Klatschmohn
( Papaver rhoeas L. )
Familie der Mohngewächse m
Ackerschnalle, Blutblume, Blutrose, Bosem, Bostkraut, Fackel, Feldmagsamen, Feldmohn, Feuerblume, Flitschrosen, Grindmagen, Gulle, Hirschnall, Hirschnalle, Hundrose, Jungfernkraut, Klatschen, Klapper, Klapperblume, Klapperrose, Klatschblume, Klatschrose, Kohlrose, rote Kornblume, Makuske, Paterblume, Platze, Platzblume, Purgerlitze, Schnalle, Schnellblume, Schneller, Schnallrose, Smok, Stinkrose
Hauptblüte im Juni, vereinzelte Pflanzen bis in den Oktober
Juni oder später
Die Blütenblätter
Dürfte eigentlich bekannt sein, eine rote Blüte an einem dünnen Stängel. Ist auf den meisten Äckern zu finden und gedeiht auch an Wegrändern.
Der Klatschmohnsirup hilft gegen Husten. Der Sirup ist ein beruhigendes, schmerzstillendes Mittel.
Zerstoßener Samen mit Met oder Zuckerwasser wirkt abführend auf den Darm.
Aus einem altem Kräuterbuch : Die Kölblein [ Blütenköpfe ] mit den Samen in Wein gesotten machen Schlaf, ebenso auch ein Tuch, darin eingelegt, und auf den Kopf gelegt.
Auflagen aus den Blüten ( überbrüht ) gegen Nasenblute.
Wie alle Mohnarten ist auch Klatschmohn mit Vorsicht zu dosieren, allein die Tatsache, das auch diese Mohnart für Schlaftees verwendet wird, lässt Schlüsse auf die Inhaltsstoffe und darin enthaltene Gefahr erkennen.
Weitere Anwendung und Rezepte :
Klatschmohnsirup :
Die Blütenblätter werden mit kochendem Wasser überbrüht und einige Stunden zum ziehen gestellt. Dann abseihen und in die Flüssigkeit Zucker geben, aufkochen und unter Hitzezufuhr einkochen lassen.