Klette
( Lappa species tormentosa, major, minor )
Familie der Korbblütler
Bolsternblätter, Borren, Bosemsknöpp. Haarballe, Haarwachswürze, Kinderblätter, Kinzel, Kirmsen, Kirmsgästchen, Kladde, Kladdebusch, Klebern, Klibe, Klibern, Klibusch, Klieben, Kliewen, Klis, Klise, Klitz, Klitzebusch, Kluse, Lederlappen, Loddike, Lörenken, Lurk, Ohmblätter, Tönnersbläden, Tabaksblatt, Wolfskraut
Juli bis September
Im Frühjahr
Die Wurzel der 2 jährigen Pflanze
Kletten sind 2 jährig mit einer langen, spindelförmigen, graubraunen Wurzel. Innen weißlich, die Blüten sind purpurrot.
Alsblutreinigendes, harntreibendes, schweißtreibendesMittel. Kann gegen Gicht, Syphilis, Quecksilberkrankheit eingesetzt werden.
Als Dosierungsanleitung werden 15 – 20 g pro Liter, vermischt mit 15 g Süßholz genannt.
Waschungen gegen Flechten, Grind, Hautprobleme.
Mit Eiweiß vermischte, zerkleinerte Blätter gegen leichte Verbrennungen.
Mit dem Absud der Klettenwurzel lassen sich die Haare waschen, regt ein schönes, kräftiges Wachstum an.
keine bekannt
bis 45 % Inulin, Schleim, etwas ätherisches Öl, verschiedene Pflanzensäuren, Kohlenwasserstoffe und Bitterstoffe
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Bereits von Galen Plinius und Doiskurides wurde die Klette als Heilpflanze verwendet und ausführlich beschrieben.
Hildegard von Bingen nannte die Pflanze in ihrer „Physika“.
Im 16. und 17. Jahrhundert empfahlen die Kräuterbücher die Pflanze als blutreinigendes, schweißtreibendes, harntreibendes, giftabweisendes Mittel.