Knoblauch

( Allium sativum )

 

Familie der Liliengewächse

 

 

Knofel, Knobel, Knoflak, Gruserich, Chloubelouch, Knoblich, Knoblech, Knoblecht, Look.

 

 

                        

Juli - August

                        

September

                   

die Knolle

 


 

       

Zwiebelähnlich

 

 


 

 

 

       

 

                      

Knoblauchsaft wirkt auf die Leber- und Gallentätigkeit, erhöht die Durchblutung, tötet Fäulnisbakterien im Darm, bringt Cholera, Typhus und Ruhr zum abklingen, entgiftetdas Blut und regelt die Zirkulation, gegen Tuberkulose, bei hohem Blutdruck, Rheuma und Gicht, bei Arterienverkalkung, bei Alterserscheinungen, wirkt auf Leber-, Nieren, Magen, Lunge und Darm,  gegen Gärungsbeschwerden in Darm und Magen, sekretionsfördernd im Magen-Darm-Kanal, im Bereich der Bronchien sekretionslösend, krampflösend und desinfizierend, Erhöhung der Widerstands- und Leistungsfähigkeit, günstige Beeinflussung von Problemen der Blutgerinnung. Bei rheumatischen Gliederschmerzen und chronischem Husten, wirkt gefäßerweiternd, ausgleichend auf zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck.

 

 

                            

Der ausgepreßte Saft ist ein gutes Mittel gegen Fußpilz

 

 

keine bekannt, allerdings darf nicht überdosiert werden, da es sonst zu Magen- und Darmreizungen, bis hin zu Entzündungen kommen kann.

 

 

0,2 % ätherisches Öl, die schwefelhaltige Substanz Alliin, die Vitamine A. B1, B2, Nikotinsäureamid, Enzyme, Cholin und hormonähnlich wirkende Stoffe. 

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

 

Nach Infektionskrankheiten kann man 1 geschälte Knoblauchzehe in ein Glas abgekochtes Wasser legen, eine Stunde ziehen lassen und dann trinken.

Man kann, bei Verträglichkeit, 1 - 2 geschälte, rohe Knoblauchzehen pro Tag verwenden.

 

Nach Möglichkeit sollte Knoblauch nicht erhitzt werden, da er sonst vieles an Wirkung verliert.

 

 

 

Knoblauch galt im Mittelalter und zu Pestzeiten als Theriak der Bauern, er gehörte zu den Zutaten des Vierräuber - oder Pestessigs „ Acetum aromaticum “.

Ausserdem ist der Knoblauch natürlich seit Urzeiten ein Mittel gegen alles Böse. Wurde gegen Hexen und Vampire eingesetzt.

Die Verwendung der Pflanze ist im Vorderen Orient seit frühester Zeit bekannt.

Die Arbeiter an den ägyptischen Pyramiden aßen Knoblauch um sich vor Krankheiten zu schützen.

Dioskurides beschrieb die Pflanze ausführlich und erwähnte auch die wurmtreibende Wirkung.

Eine besondere Rolle spielte die Pflanze bei der Landbevölkerung, im Aberglauben und bei verschiedenen Volksbräuchen.

Im Mittelalter wurde die Pflanze als eines der wichtigsten Mittel gegen die Pest genannt.   

 

 

 

Knoblauchsuppe :

Zutaten :

6 Knoblauchzehen,

50 g roher Schinken,

1 rote Paprika,

Olivenöl,

1 trockenes Brötchen,

1 Liter Fleischbrühe,

Salz,

scharfes Paprikapulver,

2 El. Sherry

Die Knoblauchzehen enthäuten und fein hacken, den Schinken in Würfel schneiden, die Paprikaschote in kleine Streifen schneiden.

In einem Topf das Olivenöl erhitzen, dann Knoblauch, Schinken und Paprika hinzugeben und 10 Minuten dämpfen. Herausnehmen und zur Seite stellen.

In dem, im Topf verbliebenem, Öl wird jetzt das entrindete und in Würfel geschnittene Brötchen goldbraun angebraten, ACHTUNG, nicht verbrennen lassen.

In einem 2. Topf wird jetzt die Fleischbrühe zum kochen gebracht, die Knoblauch-Schinken-Paprika Mischung hinzugeben und aufkochen lassen. Pürrieren. Abschmecken und den Sherry hinzugeben.

Die Suppe auf Teller verteilen und mit den Brötchenwürfeln garnieren.