Kreuzblume,bitteres Kreuzblümchen

( Polygala amara )

 

Familie der Kreuzblumengewächse

 

 

Bittere Ramsel, blaue Milchblume, Kreuzwurzel, Natterblümchen, Hahnekopf,

Himmelfahrtsblümchen, Kreuzkraut, Senegakreuzblume, Klapperschlangenwurz

 

 

                           

Mai - Juni

                        

Wurzeln im Mai, Blätter u. Blüten im Juni

                 

Blätter, Blüten und Wurzel

 


 

       

die Pflanze ist zu finden  : auf Wiesen, Hügeln und in Wäldern.

 


 

 

 

                 

          

Der Aufguß wird empfohlen bei :   Erkrankungen der

Atemwege, bei Lungenleiden, Asthma mit starkem Auswurf, chronischem Katarrh, Bronchitis mit

eitrigem Auswurf, Katarrhen der oberen Luftwege. Die Tinktur, bereitet aus den Wurzeln und gutem, starkem Wein, wird empfohlen bei : schlechter Verdauung, als Magenmittel, bei schleimigen Durchfällen, appetitanregend, fördert die Verdauung, die Hautdrüsen, die Nierentätigkeit, bei Husten.

Aus dem Kraut läßt sich ein Wein gegen Verdauungsschwäche herstellen, 200 g Kreuzblume pro Liter Weißwein.

Eine Anwendung ist unwirksam und nutzlos bei :

Lungentuberkulose mit Fieber und eitrigem Auswurf

 

 

                          

uninteressant

 

 

 

keine bekannt

 

 

Bitterstoffe, Gerbstoffe, Phenolglykosid Gaultherin, etwas ätherisches Öl, Saponine  

 

 

Geschichtlich ist nicht viel über die Pflanze bekannt, Dioskurides beschrieb eine Pflanze „Polygalon“.

Die Pflanze wurde als wirkungsvoll gegen Erstickungsanfälle genannt.

 

Die Senegakreuzblume wurde von den Senecaindianern ( Irokesen ) als Mittel gegen Schlangenbisse verwendet, daher der Name Klapperschlangenwurz.

Der in Virginia ( USA ) ansässige Arzt John Tennent führte die Pflanze nach Europa ein, allerdings war sie im Jahre 1779 erst in wenigen Apotheken Deutschlands im Angebot.