Kreuzdorn

( Rhamnus cathartica )

 

Famlie der Kreuzdorngewächse

 

 

Amselbeere, Hexendorn, Hirschdorn, Kreuzbeere, Kreuzfaulbaum, Purgierwegdorn,

Saftgrünstrauch, Wegedorn, Wersenstrauch. Amselbeerdorn, Amselkirsche, Chelgerte, Hirschdorn, Hundbaumholz, Hundsbeerstaude, Hundsbaum, Kratzbeere, Purgierbeere, Purgierdorn, Reinbeerholz, Schlabeere, Steckeldorn, Wachenbeere, stinkender Weichsel, Wersenbeere, Wiedorn, Blasengrün. Grünbeere, Grusebeere, Tintenbeere, Färberbaum, Färbebeere, Saftgrün

 

 

                         

Mai - Juni

                         

September- Oktober

                 

die reifen Früchte

 


 

          

bis zu 3 Meter hoch werdendes Strauchwerk, man sollte aufachten, das Kraut kann mit Schlehdorn verwechselt werden.

 


 

   

 

Seit alters her gelten Kreuzdornbeeren als :

harntreibend, blutreinigend und abführend. In getrocknetem

Zustand, aber auch als Sirup, wirken die Beeren bei :

Verstopfung, chronische Verstopfung, Gicht, Rheuma, Wassersucht, Steinleiden, Gicht, Rheuma, Akne, Appetitlosigkeit, Gelbsucht, Lähmungen, Verdauungsstörungen und Flechten.

In der hom. Verdünnung wirkt Kreuzdorn :

bei Leberleiden, als wassertreibendes und abführendes

Mittel.

 

Nach Leclerc soll man folgender Maßen dosieren :

Erwachsene :  morgens nüchtern 10- 20 Beeren ,  oder 15 - 20 g des Saftes

Kinder :  ½ Teel. des Saftes.

 

 

 

                           

uninteressant

 

 

Die Dosierung muß bei dieser Pflanze besonders beachtet werden,

da bei  Überdosierung schwere Störungen ( Magen- Darm-, Nierenreizung , starker Durchfall, Erbrechen, Darmentzündungen ) auftreten können. Außerdem dürfen nur vollkommen ausgereifte Beeren verwendet werden. 

 

 

 

mehrere Anthrazenderivate, Flavonoide, Pektine

 

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

 

Sirup ( bei Verstopfung ) : 600 g  frische, reife  Beeren werden mit 1 Kg. Zucker auf Sirupdicke eingekocht.

Sirup , nach Ulsamer : Die vollkommen reifen Beeren werden Mitte Oktober gepflückt und gewaschen, dann läßt man sie in heißem Wasser ziehen. Anschließend den Saft durch ein Tuch drücken, mit Zucker oder Honig süßen und bei nicht zu großer Hitze einkochen lassen ( auf Sirupdicke ). Würzen kann man mit Zimtrinde, Ingwer und Nelken. Diesen Gelee soll man , wie anderes Gelee in Einmachgläsern aufbewahren.

Kinder bekommen 1 Teel. Erwachsene 1 Eßl, voll als Tagesdosis . Je nach Alter oder Stärke mehr oder weniger.

Der Saft sollte über 4 -6 Wochen ( als Kur ) getrunken werden.

Für den Tee nimmt man 2 Eßl. getrockneter Beeren pro 1/2 Liter Wasser

 

 

 

Die Pflanze wird erstmals erwähnt als Mittel zur Behandlung von Mundfäule und Entzündungen im Mund und Rachenraum.

Kräuterbücher des 17. Jahrhunderts beschrieben die Pflanze hauptsächlich als abführend und gegen Wassersucht und Gicht wirkend.


Kreuzdorn