Kuhschelle

( Pulsatilla vulgaris )

 

Familie der Hahnenfußgewächse

 

 

Küchenschelle, gemeine Kuhschelle, Beißwurz, Blitzwurz, Blitzblume, Bocksbart, Bockskraut, Güggelblume, Gugguche, Gugguros, Gungerose, Hackelkraut, Heuschlafen, Kronblume, Küchenblümlein, Mutterkraut, Osterblume, Pumpblume, Schlafkraut, Schlafblume, Schlotten -, Schlotterblume, Siebenschläfer, Tagschläfer, Tagesschlaf, Weinkraut, Wildmannskraut, Wolfspfote. 

 

Weitere Art

 

Wiesenküchenschelle ( Pulsatilla pratensis Miller )

Auch : schwarze Küchenschelle, Glockrose, Osterglöckchen, kleiner Ziegenbart.

 

 

                            

April - Mai

                          

gegen Ende der Blütezeit

                  

Kraut

 


            

eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse.

 


 

 

                               

 

Die Anwendung darf ausschließlich in der hom. Verdünnung stattfinden, außerdem auch nur nach Verordnung des Arztes. Bei : Nervenschmerzen, Migräne, Keuchhusten, Bronchitis,Kreislaufstörungen, Hoden- und Nebenhodenentzündung, bei Stinknase mit Schleimabsonderung, Harndrang, bei chronischer Eierstockentzündung durch Erkältung, grauem Star ( mit beträchtlichen Schmerzen ), Husten, Ischias infolge venöser Störungen, bei schwacher Regel oder deren Aussetzung, bei Regelkrämpfen, bei Bleichsuchtsmigräne blutarmer Mädchen, unfreiwilligem Urinabgang, Entzündungen der Vorsteherdrüse infolge schlecht ausgeheilter  Geschlechtskrankheit aber auch als harntreibendes Mittel bei Gicht und Rheuma, als schweißtreibendes Mittel bei Grippe, auch bei Menstruationsstörungen. Kann bei allen Erkrankungen eingesetzt werden, die die Lunge betreffen. Gegen Nervenerschöpfung. Gegen unsaubere Geschwüre, Knochenfraß, Flechten.

Homöopathisch gegen : Masern, Fisteln, Augenentzündung, Ohrenübel, Stockschnupfen, schleimigen Husten, Durchfall, Harnruhr, Unterleibsentzündung, Rose und Rheuma.

 

 

                             

 

Ein Aufguß kann zumSpülen der Scheide bei Trichomonadeninfektionenangewendet werden.

 

 

 

Da die Dosierung nicht genau einzuhalten ist , ist eine

Selbstmedikation zu unterlassen. Es kann schon bei der Berührung der äußeren Teile der Pflanze zu starken Hautreizungen und Vergiftungen kommen.

Alle Teile der Pflanze sind stark giftig.

EineÜberdosierung oder ein übermässig langer Gebrauch der Pflanze kann zu Depressionen, Magenverstimmungen und Nervosität führen.

 

 

das Alkaloid Protoanemontin in geringer Menge, Saponine, Gerbstoffe, ätherische Öle

 

 

Die Pflanze wird auf Gräber gepflanzt.

In den Kräuterbücher des 16. und 17. Jahrhunderts wird die Pflanze als Pestmittel und gegen Gifte wirkend genannt.

Weitere beschriebene Wirkungsweisen gegen Flecken im Gesicht, Masern, Zittern, Gliederlähmung, Warzen und Muttermale ( äußerliche Anwendung ).


 blühende KuhschelleKuhschellenblüten