Lärche
(Larix dedicua Miller)
Familie der Zapfenträger
Lärchenbaum, Ler -, Lör -, Lorchbaum, Lärchentanne, Schönholz.
April bis Mai
Harz im Sommer
Nadeln, Zapfen, Rinde und Harz
Bekannter Baum, Geruch und Geschmack kommen gesteigert im venezianischem Terpentin vor.
Aus Kräuterbüchern : Rinde in Wasser gekocht sollen den Bauchflußlindern und den Harn treiben. Die gepulverte Rinde soll, in Geschwüregestreut, heilend wirken. Zerkleinerte, frische Blätter lindern ( aufgelegt ) entzündete Wunden. Blätter in Essig gesotten ergeben eine Brühe, die im Mund gehalten, Zahnschmerzen lindern soll. In Tirol wird / wurde ein Bad aus den Blättern und Zweigen bei Hautproblemen empfohlen. In Pillen oder in Honig eingenommen wird das Terpentin gegen Katarrh, Steinleiden, Blasenleiden, Blutungen, Würmer eingenommen. Treibt den Harn, der Urin bekommt durch die Einnahme einen veilchenartigen Geruch.
Die homöopathischen Verdünnungen werden angewendet gegen : scharlachartige Hautausschläge, Hautwassersucht nach Scharlachfiebern. Gegen Würmer, blutigen Durchfall, Nierenentzündungen und Blutharnen.
Das Terpentinöl gegen : blutige Durchfälle, Darmschleimflüsse, Gallensteinkolik, Nierenkolik, Schleimflüsse der Geschlechtsorgane, nach der Menstruation, erwärmt den Magen und vermehrt die Urinabsonderung. Vom Öl wird eine Dosierung von 5 – 15 Tropfen genannt. Höhere Dosierungen sind zu vermeiden.
Das Harz ist Bestandteil unterschiedlichster Salben. Das Terpentin oder Harz, Therebinthia veneta, hat die Kraft zu erweichen.
DasÖl wird für Einreibungen verwendet, wenn eine reizende, erwärmende Wirkungdie Besserung eines Leidens verspricht. Vorsicht, nicht überdosieren, es können schwere Hautreizungen entstehen es löst dann Blasenbildung, Hautanschwellung und starkes Brennen aus.
Die Dosierung darf nicht überschritten werden, bestehende Leiden können bei Überdosierung stark verschlimmert werden. Auch äußerlich ist die Anwendung nicht ungefährlich.

