Liebstöckel
( Levisticum officinale )
Familie der Schirmträger
Der offizielle Name ist Lüppstöckel alle anderen Namen sind falsch überliefert.
Badekraut, Leberstockkraut, Maggikraut, Laubstecken, Lewesticken, Lewerstock, Lippstock, Lobstichel, Lübbesticke, Lübbestock, Luixenstockel, Lustock, Luststecken, Liestewurz, Nengstechel, Schluckerwehrrohr,
Juni - August
Oktober
die ganze Pflanze
die krautartige Pflanze kann bis zu 2 Meter hoch werden. Sie
hat einen hohlen Stengel und bildet eine Blütendolde von
schmutziggelber Farbe.
Der Absud der Wurzel bei : Verschleimung der Verdauungs- und Atmungsorgane, bei Wassersucht und chronischem Herzleiden, fördert die Menstruation, wirkt leicht harntreibend, kräftigt die Unterleibsorgane ( auch als Badezusatz ), bei Hysterie, Blähungskoliken, Harnverhaltung,
Heiße Liebstöckelauflagen kann man auf eiternde Wunden
Bei empfindlichen Personen können Unwohlsein, Schwindelgefühl
bis 1,7 % ätherisches Öl – bis 70 % aus Alkylphtaliden bestehend, diese lösen den Maggigeruch aus, Kumarinverbindungen, Pflanzensäuren
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Matthiolus setzte die Wirkung von Sellerie und Liebstöckel auf eine Stufe.
Wahrscheinlich ist die Pflanze Ligisticon, die bereits Dioskurides beschrieben hat, mit dem Liebstöckel übereinstimmend. Dioskurides empfahl die Pflanze auch gegen den Biß giftiger Tiere.
Bei den Schriftstellen der mittelalterlicher und neuzeitlicher Kräuterbücher spielt Liebstöckel immer wieder eine große Rolle. Bock beschrieb die Pflanze 1551 als hervorragendes mittel gegen Magenbeschwerden, Melancholie und gegen Schlangenbisse.
Die Verwendung als Küchenkraut geht auch schon ins Mittelalter zurück.