Linde,  

 

 

Sommerlinde

( Tilia grandifolia )

Frühlinde, großblättrige Linde

 

 

Winterlinde

( Tilia parvifolia )

 

Familie der Lindengewächse

 

 

Bastholzlinde, Schmeerlinde, Augustlinde, Steinlinde, Hartlinde, Waldlinde,

die Sommerlinde auch Frühlinde, Winterlinde auch Spätlinde.

 

 

                             

Sommerlinde : zweite Junihälfte  Winterlinde : erste Julihälfte

 

                         

Während der Blüte

 

                  

Blüten , aber auch Blätter, Samen, Rinde, Saft, Kohle

 

 


 

         

Der Lindenbaum wird etwa 30 Meter hoch.

 


 

 

 

 

 Winter- und Sommerlinde sind gleichwertig

                            

 

Tee aus den Blättern wirkt : stark harntreibend, mit diesem Tee kann man auch Mundspülungen bei Entzündungenmachen.

Die Blüten liefern den schweißtreibenden und krampfstillenden Tee, der gerne bei Erkältungen angewendet wird, hat sich auch als hervorragendes Mittel  nach einer Unterkühlung bewährt. Anwendung auch als Magen- und

Beruhigungsmittel, gegen Schlag –, Krampf -, Schwindelanfälle. 

Das in den Samen enthaltene Öl wirkt : durch erweichende, reizmildernde Wirkung bei : Lungenkatarrh, Heiserkeit, Magenverschleimung, ( 2 Eßl. pro Tasse )

Der Saft , im Frühjahr gebohrt, wirkt : erweichend bei  Steinleiden, vertreibt Grind.

Die Lindenholzkohle : wirkt fäulniswidrig, zieht Gase an sich fördert Eßlust und Verdauung, ist appetitanregend, gegen Sodbrennen, Blähsucht, Magenkrämpfe, Windkoliken. Bei Nachtschweiß und übelriechendem Atem 

( 3x tägl. 1 Messerspitze ) bei Darmerkrankungen, Vergiftungserscheinungen, Durchfall, Blähungen, Erbrechen, Lindenkohle soll jedoch, wenn sie Giftstoffe im Körper an sich genommen hat, durch ein mildes Abführmittel aus dem Körper geschwemmt werden.

Beinervösen Leuten soll bereits der Aufenthalt in der Nähe von blühenden Linden gegen Ihre Beschwerden helfen ( wahrscheinlich eine ätherische Wirkung )

 

Als Dosierungsanweisung werden 1 – 2 Teel. der Blüten genannt.

 

 

 

Lindenkohle gilt als Zahnpulver.

Lindenbast in Essig gekocht kann gegen Flechten und Hautschädenverwendet werden. Der Saft aus frischen Lindenblättern kann in Wein gepresst werden und wirkt dann gegen Waden -, Bein – und Muskelkrämpfe.

Frischer Lindenblütenbast wirkt schmerzstillend auf Brandwunden.

 

Bäder mit dem Aufguß von Lindenblüten eignen sich gegen Nervenschmerzen

 

 

keine bekannt

Bei einer bestehenden Herzschwäche sollte auf eine Schwitzkur verzichtet werden.

 

 

Schleim, Gerbstoffe, Flavonoide  ( Rutosid, Hyperosid, Querzitrin, Isoquerzitrin ), verschiedene Säuren, ätherisches Öl,  

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

 

Teebereitung : Man nimmt 2 Eßl. getrockneter Blüten auf 1/2 Liter kochendes Wasser.

 

 

 

Wahrscheinlich geht die medizinische Verwendung sehr weit zurück, gesicherte Belege dafür lassen sich aber erst im Mittelalter finden. Hildegard von Bingen beschreibt die Pflanze bereits im 12 Jahrhundert.  

 

 

 


Die LindeLinde, PflanzenteileLindenblüten