Lungenkraut
(
Pulmonaria officinalis )
Familie
der Boretschgewächse
Hirschkohl,
Schotterhose, Hirschmangold, blaue Schlüsselblume, echtes Lungenkraut,
Bockkraut, Fleckenkraut, Unserer lieben Frauen Milchkraut, Himmelschlüssel,
Hirschköhl, Hirschmangold, Hosenschiffern, Lungenwurz, Schlotterhose, Ungleiche
Schwestern.
März - Mai
im Hochsommer
die ganze Pflanze
eine
etwa 30 cm hohe Pflanze, der Schlüsselblume ähnlich,
die
Blüten sind aber später dunkelblau.
Die
Pflanze wirkt :
besonders
auf die Lunge, bei allen Erkältungen, bei
bei
grippalem Husten, Heiserkeit, Katarrhen der Luftröhre,
Magenschleimhautentzündungen, Durchfällen,
bei
Tuberkulose, reizmildernd und auswurffördernd.
Die
Dosierung wird mit 30 g pro Liter Wasser angegeben.
als
Zusatz zu Bädern und Umschlägen. Bei Halsentzündungen.
keine
bekannt
15
% Mineralstoffe – darunter 3 % Gesamtkieselsäure, Flavonoide, Allantoin.
Weitere
Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :
Teebereitung
: Man nimmt 1 - 2 Eßl. der getrockneten Krautes und übergießt es mit 1/2
Liter kochendem Wasser. Man kann dieses aber auch im Kaltansatz machen. Dieser
wird dann 8 - 10 Stunden stehen gelassen und aufgekocht.
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Matthiolus
schreibt :“
Dies
Kraut ist bei vielen in den Ruf gekommen, es heile die Geschwüre an der Brust.
Ich habe es versucht im Blutspeien und treffliche Hilfe gefunden. Hab´s aber im
Wasser sieden, mit Rosenzucker abbereiten lassen und die Brühe morgens den
Kranken zum trinken gegeben.
In
der Antike wurde die Pflanze nicht genannt, Hildegard von Bingen nannte die
Pflanze in ihrer „Physika“ Lungenwurtz.
Die
Kräuterbücher des 16. Jahrhunderts nennen die Pflanze bei vielen
Lungenerkrankungen.