Mädesüß
( Filipendula ulmaria )
Familie der Rosengewächse
Spierkraut, echtes Mädesüß, Baller, Bienenkraut, Bocksbart, Branntweinblume, Immenkraut, St. Johanniswedel, Julikraut, Krampfkraut, Matelief, Maidwiß, Medkraut, Muckström, Riedkraut, Rodstengel, Sahne, Schwulstkraut, Weidsichkraut, Wiesenkönigin, Wurmkraut
Juni und Juli
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Wurzel, Blätter und Blüten
Eine duftende Wiesenpflanze mit weißen Blüten. Die Blätter riechen nach Mandeln.
In Wein gekocht heilt die Pflanze fiebrige Zustände, mit wassergebrüht ein klassisches mittel gegen Durchfallbei Kleinkindern. Mädesüßwein und der Tee haben eine gute Wirkung gegen Depressionen. Blutstillende Wirkung, hilft bei verdorbenem Magen. Harntreibende Wirkung, die auch bei WassersuchtErleichterung schafft. Gegen Infektionender Atmungsorgane. Wird gegen Gichtund Arthritis eingesetzt.
Der Wurzelabsud wird eingesetzt bei allen Erkrankungen der Atmungsorgane, die mit Schleimbildung verbunden sind. Harn– und Schweißtreibend.
Ferner eingesetzt gegen Epilepsie und Tollwut, wobei ich gerade bei Tollwut die Wirkung stark anzweifle, hier leichtfertig zu sein, wäre geradezu ein Zeichen von sträflicher Vernachlässigung. Tollwut gehört in die Hände eines Arztes !
Wurde als Pflaster und Umschlag auf Brüche und Zerreißungengelegt.
unbekannt
ätherischeÖle, Flavonoide, Phenolglycoside, Gerbstoffe, Schleim.
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wird als Liebeszauber verwendet. Mädesüß zählte bei den Druiden zu den heiligsten Kräutern.
Die Pflanze wird wahrscheinlich schon seit der Antike verwendet, genaue Aufzeichnungen lassen sich aber nicht finden. Als Anwendungsgebiete werden Frauenleiden, Krämpfe, Blutungen, Durchfälle, Eingeweidewürmer, Gicht, Pest und Klauenkrankheiten des Viehs genannt.
