Maiglöckchen
( Convallaria majalis )
Familie der Liliengewächse
Augenkraut, Maiblume, Maienlilie, Maienzacken, Maischelle, Niesekraut, Schillerlilie, Schneetropfen, Springauf, Zappen, Maienblume, Maiblümchen, Maienglöcklein, Maienriesli, Maienschellchen, Maile, Hilgenkrümmveilchen, Fidron, Faldrian, Lilien, Lilienconveilchen, Lilliumvallum, Galleieli, Gläjeli, Glasblümli, Herrenblumli, Zauken, Zaupen, Zautschen, Zschäupchen, Maienzacken, Papoischle, Schillerlilie, Schneetropfen, Strucheblümli.
Mai
Mai
oberirdische Teile
Eine Pflanze, die leicht mit dem Bärenlauch verwechselt werden
kann, was aber , Aufgrund der Giftigkeit des Maiglöckchen, zu
fatalen Folgen führen kann. Die Pflanze trägt eine zierliche Blumentraube, die Beeren sind scharlachrot.
Ausschließlich nach ärztlicher Verordnung und auch dann nur
in der hom. Verdünnung , bei :
Herzmittel, bei Herzerweiterung nach Überanstrengung, leichten Formen von Herzinsuffizienz, Förderung der Herzleistung bei älteren Personen,
uninteressant
beiüblicher Dosierung in der hom. Verdünnung selten, bei
anderen Dosierungen oder Anwendungen kommt es zu Vergiftungen, die sich in Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Schwindelgefühl äußern. Vergiftungserscheinungen treten schon beim geringsten innerlichen Kontakt mit der Pflanze auf ( kauen auf dem Stengel, versehentliches trinken des Blumenwassers ), daher sollte man auch Kinder über die Gefahr aufklären.
30 herzwirksame Glycoside, Saponine, Flavonoide
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In der Volksmedizin wurde die Pflanze gegen Kopfschmerz, Schwindel, Schlagfluß verwendet. Im alten Russland wurde ein alkoholische Auszug aus den Blüten gegen Epilepsie angewendet.
In Europa wurden die Auszüge der Pflanze gegen die unterschiedlichsten Erkrankungen angewendet, außerdem wurde aus den Blüten ein Niespulver hergestellt und ein Schönheitsmittel bereitet.
