Majoran
( Origanum majorana )
Familie der Lippenblütler
Mairan, Wurstkraut, Majeran, Majeron, Maieron, Maigram, Mairon, Margran, Masaran, Maseran, Maseron, Miran, Sommermajoran, Wintermajoran
Juli - August
in den Sommermonaten
die ganze Pflanze
als Zier- und Gewürzpflanze genutzt.
Der Tee besitzt :
nervenstärkende Wirkung, Mittel gegen Blähungen, harn- und schweißtreibende Wirkung, bei Krämpfen, Lähmungen und Gelbsucht, ein lösendes und auswurfförderndes Mittel, bei Erkrankungen der Atmungsorgane, bei Darmkoliken von Kindern kann man einen leichten Aufguß machen. Fördert die Magensaftbildung,
bei Verdauungsschwäche und Blähungskoliken. Reinigt den Magen, die Lunge und verstärkt die Blutzirkulation, der Tee fördert die Schweißbildung und treibt mit Hautausschlägen verbundene Krankheiten ( Masern ) zu ihrem Höhepunkt.
Majoran in Wein gekocht und diesen getrunken bei beginnender Wassersucht, Harnbeschwerden, Bauchschmerzen, Menstruationstreibend,
Kopfumschläge mit Majorantee gegen Schlaganfallbeschwerden, Nervenbeschwerden, Fallsucht, Schlafsucht, Überempfindlichkeiten, Krämpfe und langanhaltenden Kopfschmerz. Dick eingekocht hilft der Tee als Auflage gegen Magenschmerzen, zur Schmerzlinderung bei verrenkten Gliedern.
Man kann aus Krauseminze und Salbei und reinem Schweinefett
eine Salbe herstellen, diese wirkt bei : Nervenschmerzen.Das Majoranöl als Einreibemittel bei Rheuma und Ohrenschmerzen. Oder Teeumschläge auf die betroffenen Gelenke.
Majoran als Badezusatz ergibt ein beruhigendes Bad.
Majoransalbe ( nur Butter und Majoran verwenden !)
als Schnupfenmittel für Kleinkinder.
DasÖl ist hilfreich gegen Zahnschmerzen ( 1 Tropfen auf den betroffenen Zahn geben )
In Bädern oder zur Inhalation zum befreien der Lunge und der Bronchien.
BeiÜberdosierung löst Majoran Kopfschmerzen aus. Außerdem
kann Majoran den Blutdruck erhöhen, daher darf er nicht bei Personen mit zu hohem Blutdruck angewendet werden.
als wichtigsten Bestandteil etwa 0,7 % ätherische Öle, geringe Mengen Gerb - und Bitterstoffe
Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :
Majoran in Wein gekocht wirkt wasserableitend bei beginnender Wassersucht.
Majoran mit Spitzwegerich in Rotwein gekocht ergibt ein Mittel gegen Durchfall.
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Galt bei den Griechen als Glückskraut. Wurde auf Gräber gelegt um den Verstorbenen Freude zu schenken.
Wird auch für die Anfertigung von Brautkränzen verwendet.
Schon im Altertum war die Pflanze in den Küchengärten weit verbreitet. Im 16. Jahrhundert wurde die Pflanze in den Kräuterbüchern erwähnt. Später wurde sie auch feldmäßig angebaut. Bekannte Gegenden waren das Spreewaldgebiet.
