Mannstreu

( Eryngium campestre )

 

Familie der Schirmträger

 

 

Brachdiestel, Ziegenbart, Männertreu, Brach -, Brachen -, Donner -, Elend -, Feh -, Fech -, Kraus -, Lauf -, Mar -, Rad -, Raden -, Valent -, Walendistel, Orengel, Unruh. 

 

 

                            

Juli - September

                        

über den Sommer

                

die Wurzel, aber auch das blühende Kraut

 


 

        

eine bis  1 Meter hoch werdende Pflanze, mit holzigem Stengel

und kugeligen Doldenköpfen.

 


 

 

                      

Bei Störungen im Unterleib, Harnverhaltung.

Der Saft bei Schwindsucht und Hautkrankheiten, auch als wassertreibendes Mittel bei Steinleiden.

Wird in neueren Kräuterbüchern auch beschrieben als : Mittel gegen Brusterkrankungen, bei Wasseransammlungen in den Füßen, bei Leber-, Nieren-, Milzerkrankungen und Gelbsucht. In der Homöopathie wird die Verdünnung angewendet bei : Harn- und Blasenleiden, Prostatakatarrhe.

 

Die Bereitung des Absudes wird mit 40 g pro Liter Wasser angegeben, dieser wirkt dann auch harntreibend und hilft bei Wassersucht.

 

 

 

                       

Die grob gestoßene Wurzel kann gegen Geschwülste und Beulen aufgelegt werden.

 

 

keine bekannt

 

 

 

Aus Kräuterbüchern: 

Die Wurzel in Wein oder Honigwasser gesotten und getrunken fördert der Frauen Zeit und den Harn, stillt das Bauchgrimmen und die Blähungen, öffnet die verstopfte Leber und Milz, dient wider die Gelbsucht und wider die Wassersucht, widerstrebt den eingenommenen Giften ( mit wilden Pastinakensamen gebraucht ).

Äußerlich aufgelegt zieht sie aus dem Fleisch Dornen und Spreißen.