Mariendistel
( Cardus Marianus )
Familie der Korbblütlergewächse
Frauendistel, Silberdistel, Magendistel
Juli - August
zur Blütezeit
die Früchte, aber auch andere Teile
Eine bis 1,50 hohe Pflanze, die an der Mittelmeerküste beheimatet ist.
Eine besondere Wirkung auf die urerkrankte Leber und Milz. Der Samen der Mariendistel wird empfohlen bei : Seitenstechen, Blutspeien, bei akutem Leberfieber mit Blutspeien und Husten mit blutigem Auswurf, bei Neigung zur Fettleber und der ansteckenden Leberentzündung ( akuter Hepatitis )
Droge genommen. Der Samen wird mit der Schale
verwendet.
Den feingemahlenen Samen kann man auf offene Beine /
Unterschenkelgeschwüre streuen.
Äußerlich wird die Breipackung gegen Krebs angewendet, hier gilt aber : nicht reiben, nicht massieren und keine übermäßige Hitze oder Kälte.
keine bekannt
bis 3 % Silimarin, Gemisch verschiedener Flavonolignane, Flavonoide, fettes Öl, Tokopherol ( Vit E ), Sterole, Eiweiß, etwas Schleim.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :
Das Samenpulver nimmt man am bestem in Joghurt oder Milch ein.
Eine Kur ( bei Lebererkrankungen ) sollte mindestens 6 - 8 Wochen dauern.
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Bereits Dioskurides und Plinius erwähnten die Pflanze. Seit dem Mittelalter ist die Pflanze in Europa vertreten. Kräuterbücher beschreiben immer eine gute Wirkung der Pflanze auf die Leber, bei Leberentzündungen und Gelbsucht, Wassersucht, Seitenstechen, Steinleiden.
