Ochsenzunge
( Anchusa officinalis )
Familie der Ochsenzungengewächse
Augenzier, Bauernboretsch, Bruderschaftsmandat, Hundszunge, Lichäugel, Struhnjirn ( = struppiger Georg )
Mai bis Oktober
Sommer
Wurzel
Eine zweijährige bis ausdauernde Wurzel, zungenförmige, graugrüne Blätter, die Blüten sind Anfangs rot und später dunkelviolett mit weißlichen, samtartigen Höckern.
Zählte früher zu den herzstärkenden Pflanzen. Die Wirkung stimmt mit der des Boretschüberein.
Siehe Boretsch
keine bekannt, die frische Pflanze kann allerdings Hautreizungen auslösen.
Kieselsäure, geringe Mengen Alkaloide, Gerbstoffe, Cholin, Schleim, Allantoin
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Aus der Rinde lässt sich eine Farbstoff, mit Hilfe von Weingeist, ziehen, der zum färben von Haarölen und Pomaden benutzt werden kann.
Beschrieben wurde die Pflanze erstmals von Dioskurides und Plinius.
Die Kräuterbücher des 16. und 17. Jahrhunderts empfahlen die Pflanze als Herzmittel, gegen Ohnmachten, Fieber, Melancholie und Schlangenbisse