Odermennig,kleiner

( Agrimonia eupatoria )

 

Familie der Rosengewächse

 

 

Adermennig, König aller Kräuter, Bruchwurz, Heil aller Welt, Leberklette, Königskraut, Beerkraut, Ackerblume, Ackermennig, Ackermeng, Ackerblume, Ackerkraut, Argemündli, Beerkraut, Bruchkraut, Hagenmändle, Halgenmändle, Kaisertee, Klettenkraut, Leberklee

 

 

                            

Juni - August

                       

Mai - Juni

                  

Blätter

 


 

  

ein aufrechter, krautiger Stengel, mit gefiederten Blättern.

 


 

 

                         

Ein Hausmittel bei : Leberleiden, Milzleiden, Gelbsucht, Katarrh und

Durchfall, Ausscheidung von Harnsäureablagerungen und Nierensand wird angeregt. Mit Salbei und Gundermann vermischt kann man Odermennig anwenden bei Halsbeschwerden, -entzündung und Rachenkatarrh,

bei Nieren- und Gallensteinen, Blutflüssen, Bettnässen, hartnäckigem Rheuma und Hauterkrankungen. Magen- , Darm-, Herz-, Lungenerweiterung.

Magen-Darm Katarrh, Hexenschuß und Krampfadern. Schwach entzündungshemmend.Bei Gallenkoliken ( gemischt mit Wermut ), gegen unwillkürliches harnen,

 

 

                       

 

Eine Kopfauflage mir frischer Wurzel hilft bei : Schlaflosigkeit,Kann als ausgezeichnetes Wundkraut genannt werden. Bei Krampfadern und Unterschenkelgeschwüren die Salbe. Bei schlecht heilenden Wunden und Hämorrhoiden,Als Beigabe in ein Vollbad bei Rheuma ( auch hartnäckigem )

 

Eignet sich hervorragend für Bäder bei müden, strapazierten Füßen. Wird auch gegen Erfrierungsschäden genannt.

 

GegenVerrenkungen findet sich folgendes Rezept in einem Kräuterbuch : Nimm Odermennig, grün oder dürr, tu dazu weiße kleinen, lass sie miteinander in Wein sieden und dick werden zu einem Brei, alsdann lege es warm über.

 

 

 

 keine bekannt

 

 

Gerbstoffe– vor allem Katechine, Bitterstoffe, etwas ätherisches Öl, Triterpene und Kieselsäure

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

 

Odermennigsaft wirkt intensiver.

Teebereitung : 1-2 Eßl. pro 1/2 Liter kochendem Wasser

 

Für ein Vollbad benötigt man ca. 200 g. getrocknete Droge. In 2 Liter kaltem Wasser angesetzt.

Salbe : Siehe Kamille

 

 

Im Altertum war die Pflanze Pallas Athene geweiht.

Dioskurides und Plinius erwähnten die Pflanze in ihren Schriften.

Im Mittelalter fand die Pflanze breite arzneiliche Verwendung. Der Odermennig war bereits im Inventar des Hofgutes Treola aufgeführt.

Um 825 n. Chr. im Hortulus und im 12 Jahrhundert von Hildegard von Bingen beschrieben. Damals war die Pflanze ein oft angewendetes Mittel gegen Leberleiden und Erkrankungen der Unterleibsorgane. 

Ab dem 16 Jahrhundert wird eine Wirkung gegen Ruhr, Wassersucht, Gelbsucht, Schlangenbisse, Bleichsucht sowie als Magenmittel, Hustenmittel und Wundmittel genannt.


OdermennigOdermennig, ganze Pflanze