Osterluzei
( Aristolochia clematitis L. )
Familie der Osterluzeigewächse
Osterlung, Fobwurz, Hünschkraut, Löffelkraut, Rämi, Zeienkraut, Saraszenenkraut, Bruchwurz, Fieberwurzel, Donnerwurzel.
Mai und Juni
Vor der Blüte
Die Wurzel
Die Pflanze stammt wahrscheinlich aus Italien oder dem südlichen Frankreich, hier ist sie wahrscheinlich in alter Kultur verwildert. Die Blätter sind dunkelgrün und rundlich – herzförmig.
Die Giftigkeit der Pflanze schließt Selbstanwendung aus.
Die Tinktur der Wurzel ergibt gute Umschläge gegen Geschwüre.
Alte Kräuterbücher nennen die Osterluzei in Verbindung mit Wund - und Schmerzbehandlung
Die gesamte Pflanze ist giftig und sollte nicht verwendet werden, Todesfälle sind bekannt. Im Tierversuch hat sich die Pflanze als krebserregend erwiesen.
Antolochiasäure, freie Ameisensäure, Magniflorin
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In einem altem Kräuterbuch findet man folgendes Rezept gegen verschlossene Wunden und unreine Hauterkrankungen : Eibischwurzel, Wegerich und Honig vermischen, Pulver der Osterluzeiwurzel hinzufügen und nochmals gut verrühren.
Die Osterluzei wurde in alter Zeit in Südeuropa und Westasien als Heilpflanze verwendet. Die alten Ägypter verwendeten sie gegen Schlangenbisse. Hippokrates verwendete die Pflanze zur Erleichterung der Geburt.
Hildegard von Bingen führte sie als Arneipflanze auf.
Im 16. Jahrhundert war die Pflanze in vielen Gärten verbreitet.
