Pfeffer, spanischer
( Capsicum annuum )
Familie der Nachtschattengewächse
Paprika
-/-
Kulturpflanze
die Schote
bekannt
Paprika wirkt : anregend auf Magen, Nerven, Drüsen, desinfiziert Mundhöhle, Schleimhäute, Magen und Darm, Wirkt harntreibend, empfohlen bei Scharlach, Seekrankheit. Man kann ihn bei Angina zum Gurgeln verwenden.
Bei Beschwerden in den Wechseljahren nimmt man ihn
unterärztlicher Kontrolle in der hom. Verdünnung.
Zum Einreiben bei . Rheuma, Rippenfellentzündung,
Angina pectoris, Brustfellentzündung.
In Fertigprodukten gegen Zerrungen, Verstauchungen. Verspannungen
Die Wirkung beruht auf einer Hautreizung, Erregung der Nervenenden führt zu verstärkter Durchblutung. Die Haut erwärmt und rötet sich.
keine bekannt, äußerlich ist die Pflanze allerdings auch vorsichtig anzuwenden, nach Einreibung mit dem Öl niemals warm duschen oder die Augen mit pfefferbehafteten Fingern berühren ( fast unerträgliche Hautreizung ). Die Schärfe ist noch in einer Verdünnung von 1 : 2 000 000 spürbar.
Stark schmeckende Kapsaizinoide, fettes Öl, Flavonoide, Askorbinsäure
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Die Pflanze wurde zuerst durch eine Begleiter des Entdeckers Christoph Columbus ( 1494 ) erwähnt.
Im Jahre 1514 kam sie nach Spanien, schon 1539 war der spanische Pfeffer in Deutschland bekannt.
Weit größere Bedeutung als in Deutschland fand der spanische Pfeffer im südlichen Europa, im Jahre 1590 kam er nach Ungarn –hier wird der spanische Pfeffer als eines der bedeutendsten Gewürze genannt.