Pfingstrose

( Paeonia officinalis )

 

Familie der Hahnenfußgewächse

 

 

Gartenpfingstrose, Päonie, Gichtrose, Pfundrose, Benediktenrose, Königsblume, Freisamrose, Bubenrose.

 

 

                          

Mai - Juni

                       

Herbst

                   

rote Blüten, Samen, Wurzeln

 


 

      

Bekannt, die Blüten der Pfingstrose können weiss, rosa oder rot sein.

 


 

 

 

 

                          

Man sollte die Pflanze nur in der hom .Verdünnung anwenden,

da die Anwendung anderer Art schwere Schäden zur Folge

haben kann.

Bei : Hämorrhoiden mit starken Schmerzen, Krampfadern,

Rheuma, Gicht, Aftervorfall , Flechten. Der Samen ist Bestandteil vieler Geheimmittel gegen Epilepsie. Auch bei asthmatischen Anfällen.

Die Dosierung wird in Kräuterbüchern mit 30 g je Liter Wasser genannt, die Wurzel wirkt dann krampflösend.

 

 

                          

uninteressant

 

 

 

Bei dieser Pflanze ist auch zu beachten, daß sie giftig ist, eine Anwendung sollte deshalb nur auf Anraten des Arztes geschehen.

Vergiftungserscheinungen sind : Erbrechen, krampfartige Schmerzen und Durchfälle. Kinder sollten vor den Samenkapseln der Pfingstrose gewarnt werden, wenn man die Pfingstrose als Zierpflanze nutzt.

 

 

Gerbstoffe, Schleim, Zucker, Anthozyanidinfarbstoff Paeonin, geringe Mengen Alkaloide

 

 

Wahrscheinlich stammt der Name Päonie vom griechischem Gott Paeon ab. Dies zeigt, das die Pflanze schon im Altertum verwendet wurde.

Im Mittelalter gelangte die Pflanze nach Europa, wo sie von Hildegard von Bingen im 12. Jahrhundert  ( als Beonia ) beschrieben wurde. Anwendungsgebiete zu dieser Zeit waren Gicht, Epilepsie, einige Kinderkrankheiten.

Zu Halsketten verarbeitet hängte man die Samen der Pflanze Kindern um den Hals um diese vor Erschrecken und epileptischen Anfällen zu schützen.

 


Samenkapseln der PfingstrosePfingstrosen in voller Blüte