Quecke
( Triticum repens )
Familie der echten Gräser
Queckenweizen, Queckengras, Schnürgras, Päde, Spitzgras, Hundsgras, Flechtgras,
Wurmgras, Ackergras, gemeine Quecke, Flechtgras, Hundsgras, Graswurzel, Laufquecke, Schnürgras, Bättigras, Bättiwurzel, Päde, Pädergras, Bager Padengras, Pagen, Quetsch, Quitsch, Twecken, Zwecken, Wurmgras.
Juni - August
Wurzel : März - April u. September- Oktober
Wurzel
ein lästiges Unkraut, es ist eine zähe Graspflanze, hat einen langen, unterirdisch wuchernden, Wurzelstock.
Hier findet der Tee oder der frische Preßsaft Anwendung :
Gicht, Rheuma, Harnverhaltung, gegen Steinbildung in den Harnorganen, bei Gallen-, Leber-, Milzleiden. Magenkatarrhe, Katarrhe der Luftwege, Geschwürbildung. Nieren- und Blasentee, mit guter Wirkung auf die Harnausscheidung. Queckenwurzelhonig bei : Brustkatarrhen,
Brustverschleimung und Stockung in den Unterleibsorganen.
Queckensaft oder der Absud der Wurzel kann als Blutreinigungsmittel verwendet werden, löst festsitzenden Schleim und kann für milde Klistiere verwendet werden.
In den Apotheken ist Graswurzelextract, Extractum Graminis, erhältlich.
uninteressant
keine bekannt
Polysacharid Tritizin, Schleimstoffe, Saponine, Zuckeralkohole, Kieselsäure, geringe Mengenätherischer Öle
Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :
Queckenhonig : ¼ Pfund Wurzeln werden in 1 Liter Wasser 45 Minuten gekocht. Die Flüssigkeit wird abgeseiht. Jetzt wird ½ Liter Honig hinzugegeben. Jetzt wird diese Mischung solange gekocht, bis sie zu gelieren beginnt. Dann füllt man in Gläser ab.
Von diesem Honig kann man hin und wieder 1 - 2 Eßl. nehmen.
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Dioskurides beschrieb ein Gras dessen zerquetschte Wurzel ein gutes Wundheilungsmittel sei– es kann allerdings nicht genau festgestellt werden, ob damit die Quecke gemeint ist.