Rainfarn

( Chrysanthemum vulgare )

 

Familie der Korbblütler

 

 

Wurmkraut, Rainfan, Dreifuß. Drüsenkraut, Jesuswurz, Kraftkraut, Matkraut, Milchkraut, Muttergottesrute, Peerknöppe, Pompelblume, Pressblume, Rainfeldblume, Regenfan, Reifen, Rainfar, Renfarn, Revierblume, Revierkraut, Rienfaren, Rinfert, Rainfart, Seefkesaat, Sauersaat, Weinfaren, Weinwermut, Wurmkraut, Woßstickenkrut, Wurmsamen 

 

 

                           

Juli - September

                        

während der Blüte

                 

Obere Krautteile und Blüte


 

         

Ein ausdauerndes, bis 1,20 Meter hohes Kraut, zu finden auf

Halden und an Wegrändern.

 


 

 

    

                       

Als Wurmmittel, allerdings ist die Anwendung heute nicht mehr üblich, da bessere und ungefährlichere Mittel zur Verfügung stehen.

 

 

uninteressant

 

 

 

Die gesamte Pflanze ist giftig und darf nicht mehr zur Anwendung

kommen. Vergiftungserscheinungen sind : Erbrechen, Bewußtlosigkeit, Krämpfe, schwere Leber- und Nierenschädigung, Lähmung, Bauchfellentzündung, Tod

Schwangere dürfen Rainfarn in keinem Falle anwenden.

 

 

1,5 % ätherisches Öl mit Thujon und Isothujon, Terpene, Sesquiterpene, Flavonoide, Bitterstoffe,  

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

Rainfarn und Holunderblätter ergeben zusammen ein gutes Insektizid gegen Schädlinge auf Pflanzen, einfach mit einer erkalteten Abkochung besprühen.

 

 

Rainfarn wurde früher für die Konservierung von Leichen verwendet und steht heute noch für Langlebigkeit und Unsterblichkeit.

Hildegard von Bingen empfahl einen Absud aus den Blüten gegen Katarrhe. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde Rainfarn gegen Würmer, Leibschmerzen, Fieber, Pest, Gicht verwendet. Als Wundkraut verwendet.

Ein mit fettem Öl bereitetes Öl wurde zu Einreibungen gegen rheumatische Beschwerden verwendet.


blühendes RainfarnkrautRainfarn