Rhabarber
( Rheum officinalis Baillon )
Familie der Knöterichgewächse
-/-
Frühjahr
Wurzel
Genannt werden mehrere Arten und Unterarten, eine Unterscheidung wird für den Laien wohl nicht leicht möglich sein, es sollte daher auf die qualitätssichere Ware aus der Apotheke zurückgegriffen werden.
Rhabarber´wirkt günstig auf Verdauung, Magen - und Darmstärkend. Leicht abführend.
Kleine Gaben von 0,2 – 0,5 g befördern die Verdauung,
Rhabarber ist Bestandteil des Grusischen Magenbalsams.
uninteressant
beiüblicher Dosierung nicht zu erwarten, Daueranwendung sollte in jedem Fall vermieden werden, Überdosierung kann zu erhöhtem Verlust an Salzen und Wasser führen. Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sollte die Aufnahme von Rhabarber in jeder Form unterbleiben, ebenso bei einer Behandlung mit Herzglycosiden ( Wirkungsveränderung )
mehrere, an Zucker gebundene Anthrazenderivate, Aglykone Rheumemodin, Aloemodin, Rhein, Chrysophanol, Physzion, Gerbstoffe, Stärke, Pektine, Flavonoide
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Ein chinesisches Kräuterbuch aus der Zeit von 2800 v. Chr. erwähnt den Rhabarber bereits als Heilmittel.
Um die Zeitenwende gelangte die Pflanze dann ins Mittelmeergebiet, er wurde ca. im Jahre 150 n.Chr. durch Dioskurides erwähnt.
Die Kräuterbücher des 16. und 17. Jahrhunderts beschreiben eine Wirkung gegen Leberleiden, Gelbsucht, Wassersucht, Wurmbefall und innere Blutungen.
Eingeführt wurde die Pflanze wahrscheinlich über Russland.