Ruchgras

( Anthoxanthum odoratum L. )

 

Familie der echten Gräser

 

 

Lavendelgras, Weidschmächen, Waidschmächen

 

 

Mai und Juni

Zur Blütezeit an sonnigen Hanglagen

Die Halme kurz über dem Boden

 


 

Bildet hellgrünen Rasen, die Halme sind zwischen 3 und 8 cm lang.

Den Namen hat das Ruchgras von dem feinem Geruch, dieser stammt vom Kumarinanteil und ähnelt dem Geruch des Waldmeisters. Der Geschmack des Grases ist vanilleartig.


 

 

uninteressant

 

uninteressant

 

 

keine bekannt

 

 

 

Das Ruchgras eignet sich zur Verwendung in der Küche durch seinen feinen Geschmack, der dem Waldmeister ähnelt, aber nicht die unerwünschten Nebenwirkungen besitzt. Aus dem Ruchgras lässt sich eine Art Maibowle herstellen.

Zubereitung : 

Maientrunk

Ruchgras ( Halme, Blätter und Rispen ) in ca. 3 cm große Stücke geschnitten. Dieses gibt man in einen Leinenbeutel und hängt es in gezuckerten, guten Wein. 30 – 45 Minuten ziehen lassen und den Beutel herausnehmen, ausdrücken.

Abschmecken.

 

Der Leinenbeutel kann 4 – 5 mal hintereinander verwendet werden, er hat immer noch genug Aroma. Getrocknet kann man das Gras auch verwenden, der Wein sollte dann aber mindestens 1 Stunde ziehen um das Aroma ausbilden zu können.