Ruprechtskraut
( Geranium Robertianum )
Familie der Storchschnabelgewächse
Stinkender Storchschnabel, Blutkraut, Gichtkraut, Gottesgnad, Rotlaufkraut,
Biswurmkraut, Wanzenkraut, Krempelkraut, Rupprechtskraut, Ruprechtstorchschnabel, Storkenschnabel, Horkenschnabel, Abebarsnabel, Ogevarsbek, Astbarschnipp, Kranichschnabel, Kranekenbek, Kronsnavelbek, Kranenbek, Kronsnippe, Klapperschenk, Kranichhals, Hahnenblume, Blut -, Gicht -, Rotlauf -, Warzenkraut, Kopfwehblümli, Gottesgnad, Krempel -, Scharten -, Stink -, Wändelenkraut, Sniffen.
Mai - Oktober
Mai - Oktober
Kraut
Das Kraut ist 20 - 50 cm hoch, zu finden ist es auf Halden, Schuttplätzen, an alten Mauern.
Der frische Saft der Pflanze wirkt reinigend auf Geschwüre, der Aufguß des Krautes ( 10 g auf ¼ Liter Wasser ) soll sich bei Wechselfieber, Nierenentzündung, Rachengeschwüren, Rotlauf und Brustkatarrh als gut erwiesen haben. Gerne wird das Kraut auch bei Magen- und Darmentzündungen, wie auch bei Lungenblutung
Bei Hautausschlägen wird eine Waschung mit dem Saft der frischen Pflanze empfohlen. Das Pulver des Krautes wird angewendet gegen Wundfäule, Geschwüre der Brüste und heimlichen Orten ( wahrscheinlich ist hier der Genitalbereich gemeint )
keine bekannt
Gerbstoffe und der Bitterstoff Geranin
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Aus einem Kräuterbuch : Nach der Flora der Wetterau benutzen die Hirten in Schweden das Kraut von dem Aufguß der stinkenden Pflanze wider das Blutharnen des Viechs.
Beim Menschen gilt das Kraut als vortrefflich zum Gebrauch an allerlei Wunden und Geschwüren.
Hildegard von Bingen nennt die Pflanze im 12 Jahrhundert als Mittel gegen Blasensteine und Harnbeschwerden. Im 17. Jahrhundert genannt gegen Geschwülste und Geschwüre, Entzündungen der Brüste und Brustkrebs.